Weißt du noch, wie deine Eltern dir das Sparen beigebracht haben?
Richtig, mit dem Weltspartag. Schon mit fünf hattest du verstanden: An diesem Tag Ende Oktober gibt es Geschenke, einfach so!
(Bild: Giphy.com )
Das Einzige, was du dafür tun musstest: Dein Sparschwein ausleeren. In seinem Bauch steckten die Ersparnisse eines ganzen Jahres.
Zehn Mark!
(Bild: Giphy.com )
Morgens haben deine Eltern noch schnell das Kleingeldfach ihres Portemonnaies ausgeleert.
Und du hast die Münzen einzeln in dein Sparschein aus Porzellan gesteckt.
Danach hast du das Schwein stolz neben deinem Ohr geschüttelt – und gedacht, du wärst reich.
Sparschwein in den Stoffbeutel, rein ins Auto – und los ging's zur örtlichen Bank.
Auf dem Weg hast du Mama wie jedes Jahr gefragt, ob die Frau in der Bank dein Sparschwein jetzt kaputtmachen muss, um an das Geld zu kommen.
Vor deinem inneren Auge: Ein Hammer! Zerspringendes Porzellan! Das arme Schwein!!
(Bild: Giphy.com )
Gott sei Dank: Da ist ja ein Deckel am Bauch deines Schweins, den Mama mit einem Schlüssel aufsperren kann.
(Wo ist dieser Schlüssel eigentlich an allen anderen Tagen des Jahres!?)
Du hast begeistert zugeguckt, wie die Frau dein Geld in die Zählmaschine gekippt hat – und wie die dein Geld gezählt hat. So schnell! So viel!
(Bild: Giphy.com )
Am Ende hat die Frau eine Zahl in dein rotes Sparbuch eingetragen. Vielleicht hast du es sogar auf über zehn Mark gebracht.
Eigentlich war dir das Geld völlig egal. Du hattest es von Anfang an nur auf die Geschenke abgesehen.
Also hast du eifrig nützliche Dinge in deinen Stoffbeutel gepackt: Riesenwürfel aus Schaumstoff, Umhängetaschen mit riesengroßem Sparkassen-Logo, den dritten Plüschelefant.
Wo diese Dinge heute sind?
(Bild: Pixabay/efes)


Future

Diese elf Phasen kennt jeder, der schon mal im Bewerbungsstress war

Es gibt nur wenige Dinge im Leben, die frustrierender sind, als sich einen Job oder ein Praktikum zu suchen:

Du schreibst 20, 40, 100 Bewerbungen in mehreren Sprachen und tausend Versionen, und als Lohn bekommst du drei Empfangsbestätigungen, acht Out-of-Office-Emails und einen großen Haufen Briefe, die mit Sätzen anfangen wie: "Wir danken Ihnen für Ihre Bewerbung. Leider..." oder "Mit Bedauern teilen wir Ihnen mit, dass..." oder "Wir haben hier alle herzlich über ihre Bewerbung gelacht. Leider..."

Alles nur für diese fünf, sechs Gesprächseinladungen, die dann zu zwei, drei Jobangeboten führen, bei denen hoffentlich der eine Traumjob für dich dabei ist. Bis es soweit ist, gehst du aber ganz sicher durch ein paar der Phasen, die wir hier mal zusammengetragen haben.