Bild: Mattel

Es hat Freundschaften auf die Probe gestellt und zerstört: das Kartenspiel "Uno". Der Spielzeughersteller Mattel hat nun bekannt gegeben, dass das berühmte Kartenspiel einen Nachfolger bekommt. Im März erscheint "Dos". 

  • "Uno" wurde 1971 von einem Friseur aus Ohio erfunden.
  • 1992 sicherte sich "Mattel" die Rechte an dem Kartenspiel.
  • Es wurde in 80 Ländern über 151 Millionen mal verkauft. (New York Times)

Doch die Entwicklung des Nachfolgers hat nicht nur nostalgische Gründe.

  • Mattels Umsatz ging im letzten Jahr um elf Prozent zurück, das Unternehmen kann das Geld also gut gebrauchen.
  • Ein Grund dafür: Die amerikanische Spielwarenkette "Toys R Us" meldete jüngst Insolvenz an.
  • Außerdem haben auch Spielehersteller damit zu kämpfen, dass viele Kinder eben lieber mit einem Handy als mit einem Kartendeck spielen.

Erfolgreich läuft es jedoch auch mit dem Klassiker "Uno". Die Verkäufe für sämtliche Produkte zu dem Spiel gingen allein 2017 um zwölf Prozent nach oben. (CNBC

Okay, aber jetzt zurück zu "Dos". So kündigt Mattel das Spiel bei Facebook an:
Introducing DOS!

This game reveal is a big deal!

Was unterscheidet "Dos" von "Uno"?
  • Jeder Spieler bekommt sieben Karten und in der Mitte liegen zwei Karten (statt nur einer).
  • Danach versuchen die Spieler der Reihe nach, ihre Karten dort unterzubringen.
  • Ein grundsätzlicher Unterschied: Es geht in "Dos" vor allem um passende Zahlen und weniger um die Farben – die bringen nur Bonuspunkte.
  • Und natürlich muss der Spieler, der nur noch zwei (!) Karten auf der Hand hat, sofort "Dos" sagen.

Wie gut ist das Spiel?

Noch ist das Spiel im Handel nicht erhältlich – einige Menschen haben es aber bereits gespielt. Ganz überzeugt sind die Tester bei Insider aber zum Beispiel nicht:

  • Die Regelung mit den Farben mache das Spiel langsam.
  • Außerdem gibt es bei "Dos" zwar Sonderkarten – diese seien aber längst nicht so gut wie die Sonderkarten bei Uno (Vier! Ziehen!).

In den USA erscheint das Spiel im März bei der Supermarkt-Kette "Target" – ab August ist es dort auch in anderen Läden erhältlich. Ein deutscher Verkaufsstart ist noch nicht bekannt. 


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