Bild: The New York Library

Hast du deine Mutter schon mal angerufen, weil du den Rotweinfleck einfach nicht aus dem Teppich bekommen hast? Und wahrscheinlich konnte sie dir mit einem Tipp helfen, den sie selbst noch von ihrer Mutter oder Oma kennt. Es ist doch so: Wir stimmen mit der Meinung der älteren Generationen nicht immer überein – doch manchmal hat sie eben doch ein paar hilfreiche Tipps für uns. Vor allem dann, wenn es um den Haushalt geht.

In den 1910er Jahren veröffentlichte die Tabakmarke "Gallaher Ltd Belfast & London" eine Bilderserie mit "How to do it"-Ratschlägen. Einfach gesagt: Sie veröffentlichten auf kleinen Karten das, was wir heute als "Life-Hacks" bezeichnen. (The Week) Kleine Tricks und Kniffe, wie man den Alltag besser auf die Reihe bekommt. Diese Karten lagen damals zusätzlich in Zigarettenschachteln. Die "New York Public Library" hat einige dieser Karten digitalisiert.

Hier kannst du dir eine Auswahl der Karten angucken:
1/12

Obwohl diese Lebenstipps mittlerweile wirklich uralt sind, sind einige davon noch heute brauchbar. Nicht alle, natürlich. Frisches Brot lässt sich heutzutage am besten mit einem guten Brotmesser schneiden – ganz ohne heißes Wasser. Kerzen werden inzwischen meist so produziert, dass sie sich leicht in Fassungen einpassen lassen. Ach ja, und wir raten dringend davon ab, sich einen eigenen Feuerlöscher zu bauen.

Die Karten wurden bereits 2013 digitalisiert, verbreiten sich aber immer wieder im Internet. Zuletzt tauchten sie auf der Website von BoredPanda wieder auf.


Today

Tausende Menschen feiern heute den Geburtstag der EU. Warum das wichtig ist

Die EU ist alt geworden. Vor genau 60 Jahren, am 25. März 1957, schlossen sich sechs Länder zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen, mit viel Elan und Hoffnung für die Zukunft, den Krieg noch als düsteren Schatten im Nacken.

Heute hat die EU 28 Mitgliedsstaaten, doch von Elan war lange Zeit nicht mehr viel zu spüren. Noch im vergangenen Jahr war fast die Hälfte der EU-Bürger von der gemeinsamen Vertretung nicht überzeugt (Bundesregierung). Einige der Gründe: Besserverdienende profitieren von den Schengen-Verträgen, machen Erasmus-Semester und ziehen für den Job für eine Weile in die Nachbarländer. Geringverdiener dagegen fühlen sich oft von der internationalen Konkurrenz bedroht und sehen ihre soziale Absicherung schwinden (SPIEGEL ONLINE). Es wird über Milchpreise diskutiert, über Transparenz und Bürokratiewahnsinn. Und all das zu Recht.