Bild: dpa/20th Century Fox
Endlich ein Happy End

Wie viele Tränen wir uns hätten sparen können. Bei Titanic wäre doch ein Happy-End möglich gewesen – zumindest wenn es nach Hauptdarstellerin Kate Winslet geht. Sie hat jetzt in der Late-Night-Show von Jimmy Kimmel über das Ende des Films gesagt: "I think he could have actually fitted on that bit of door."

Leonardo DiCaprio beziehungsweise Jack Dawson hätte also nach dem Untergang des Schiffs gar nicht im eiskalten Wasser erfrieren müssen. Der hatte im Film Winslet heldenhaft den Platz auf dem Stück Holz überlassen, nachdem er bei dem Versuch hinaufzuklettern gescheitert war. Später ertrinkt er.

Seit bald 20 Jahren debattieren Filmfans schon über das dramatische Ende. Die TV-Show "MythBusters" untersuchte es sogar mit wissenschaftlichen Methoden. Auch sie kommen zu dem Ergebnis: Jack hätte es schaffen können!

Unsere Ideen für ein anderes Ende
  • Rose zieht Jack zu sich auf die Tür. Sie überleben und eröffnen in New York ein Türenfachgeschäft. Der Nachbau der Tür aus der schicksalhaften Nacht wird zum Verkaufsschlager. Ihr Slogan: „Eine Tür kann Leben retten.“ Immer mehr New Yorker wollen eine Tür. Sie vergrößern das Geschäft. Eines Tages will Jack eine Tür aus dem Lager holen. Er stolpert und wird von der Tür erschlagen.
  • Rose und Jack ziehen sich auf die Tür und überleben den Untergang der Titanic. In den USA kippt aber die Stimmung gegenüber Wirtschaftsflüchtlingen. Eine Obergrenze wird eingeführt. Die Küstenwache fischt sie trotzdem aus dem Wasser - aber nur, weil gerade Journalisten an Bord waren. Sie kommen in ein Erstaufnahmelager auf Ellis Island und werden in ein sicheres Drittland abgeschoben. Kaum sind sie zurück in Europa, bricht die spanische Grippe aus. Beide sterben.
  • Jack findet Platz auf der Tür. Dann kommen immer mehr Schiffbrüchige vorbeigeschwommen und klammern sich fest. Die Tür sinkt immer tiefer ins Wasser. Verzweifelte Schreie. Rose und ein Dutzend andere ertrinken. Jack überlebt wie durch ein Wunder.