Bild: ©2015 Les Éditions Albert René
Am 22. Oktober erscheint "Der Papyrus des Cäsar".

Asterix und Obelix sind wieder unterwegs. Zwei Jahre nach "Asterix bei den Pikten", dem ersten Band von Autor Jean-Yves Ferri und Zeichner Didier Conrad, erscheint am 22. Oktober "Der Papyrus des Cäsar". Nach ihrem Abenteuer in Schottland sind Asterix und Obelix nun zurück in Gallien.

Das Cover des neuen Asterix-Bandes(Bild: "Asterix"/Egmont Ehapa Media)
Worum geht's?

Um politische Propaganda, Verbreitung von Informationen und Meinungsbildung. Klingt modern? Tatsächlich haben aktuelle Ereignisse die Handlung des 36. Asterix-Bandes beeinflusst: "Die WikiLeaks-Affäre, die sozialen Netzwerke und der zwiespältige Assange haben uns wirklich sehr inspiriert", sagte Ferri im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".

WikiLeaks-Gründer Julian Assange stand – sowohl optisch als auch inhaltlich – Pate für einen neuen Charakter Polemix. Der Investigativ-Journalist will die Dorfbewohner mit seiner Zeitung darüber aufklären, was im Römischen Reich alles passiert.

"Der Papyrus des Cäsar" geht es vor allem um eines: Information.(Bild: ©2015 Les Éditions Albert René)
Was ist noch neu?

Es gibt einen weiteren Charakter, der sich an einer echten Person orientiert: Syndicus (im französischen Original Bonus Promoplus) ist PR-Berater Cäsars und angelehnt an Jacques Séguéla, den Redenschreiber des ehemaligen französischen Präsidenten François Mitterrand.

Und: Nachdem er im ersten Band von Ferri und Conrad fehlte, ist der Hund Idefix wieder mit dabei.

Im neuen Band bekommt Cäsar einen PR-Berater.(Bild: ©2015 Les Éditions Albert René)
Vier Millionen × Asterix

"Der Papyrus des Cäsar" erscheint in 20 verschiedenen Sprachen und Dialekten. Die vorläufige Auflage beträgt vier Millionen Stück. Der Band kostet zwischen 6,50 Euro (Softcover) und 12 Euro (Hardcover).

Ab dem 5. November gibt es dann noch eine "Luxusausgabe" für 49,99 Euro und limitiert auf 999 Exemplare. Der Band umfasst 128 Seiten und enthält neben dem eigentlichen Comic ein Making-of und die Original-Bleistiftzeichnungen von Didier Conrad.

Sie sind zurück: Asterix, Obelix UND Idefix.(Bild: ©2015 Les Éditions Albert René)