Bild: NBC

Zeit für ein bisschen Nostalgie: Wir reden über "Friends". Wie haben wir es in den Neunzigern und frühen 2000ern geliebt, die Geschichten von Chandler, Joey, Monika, Phoebe, Rachel und Ross zu verfolgen. 

Nicht nur, weil die Charaktere in der Serie so gute Freunde waren. Sondern auch weil man einfach gemerkt hat, dass die Chemie zwischen den Schauspielern stimmt. Die mochten sich wirklich am Set – so hört man zumindest immer wieder. 

Als Lisa Kudrow schwanger wurde, musste damit in der Serie "Friends" irgendwie umgegangen werden.

Der ein oder andere mag sich an den Handlungsstrang erinnern, mit dem 1998 die Schwangerschaft von Lisa Kudrow, die Phoebe spielte, in "Friends" eingebaut wurde. Damals war die Schauspielerin mit ihrem Sohn Julian Murray Stern, der inzwischen 20 Jahre alt ist, schwanger.

Zu Phoebe hätte es zu dem Zeitpunkt der Serie überhaupt nicht gepasst, schwanger zu sein. Die Schaupielerin einfach hinter großen Kulissen spielen lassen, wie man es häufiger in Serien macht, wenn die Schauspielerin zu unpassenden Zeitpunkten schwanger wird (siehe Elaine in "Seinfeld" und C.C in "Die Nanny"), war den Machern von Friends wohl auch zu banal.

(Bild: NBC)

Nein, man überlegte sich einen ausgefeilten Handlungsstrang, der es Phoebe erlaubte schwanger zu sein, danach aber ihr unbekümmertes Leben mit ihren Freunden ohne Kind weiterzuführen: Phoebe hat als Leihmutter die Drillinge ihres Bruders ausgetragen. (IMDb)

Was liegt näher?

Auch in der Friends-Crew war die Schwangerschaft von Lisa Kudrow Thema.

Das hat die Schauspielerin jetzt in einem Interview mit dem Magazin "People" erzählt. Anscheinend hatten die Schauspieler eine Tradition: Vor Beginn jeder Aufzeichnung, trafen sich die sechs Hauptdarsteller, umarmten sich und sagten: 

"All right, have a good show, love you love you love you love you."

Und als Kudrow mit ihrem Sohn Julian schwanger war, wurde dieser Spruch umgewandelt in:

Have a great show, love you love you – love you, little Julian!

Aaaaaaw! Ist es nicht schön, wenn man mit Freunden zusammenarbeitet?


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Die CSU ist christlicher als die Kirche – behauptet die CSU
Die drei Hauptaussagen

Es ist dieser Tage ein Kreuz mit der CSU. Die Partei will im Herbst eine Landtagswahl in Bayern gewinnen, rutscht aber in den Umfragen nach unten. Die CSU-Politiker versuchen daher, Wähler für ihre Politik zu begeistern, Ministerpräsident Markus Söder daheim, CSU-Chef und Innenminister Horst Seehofer auswärts. 

Das passiert mit viel Aktionismus: In bayerischen Amtsstuben müssen nun Kreuze hängen, als Bekenntnis zum christlichen Abendland. An bayerischen Grenzen müssen nun Schutzsuchende gestoppt werden, als Bekenntnis zu weniger Nächstenliebe. 

Gegen den Kreuzerlass, vor allem aber gegen die unmenschliche Flüchtlingspolitik der CSU protestierten in der Vergangenheit immer mehr Kirchenvertreter. 

Nun sagt die CSU: Wir machen euren Job besser als ihr.