Neueste Forschungen beweisen es.

Einhörner sind tatsächlich einmal über die Erde gewandelt – und das vor gar nicht allzu langer Zeit, wie neueste Forschungen zeigen. Allerdings sahen sie nicht so aus, wie man das aus mittelalterlichen Darstellungen oder aus "Das letzte Einhorn" kennt. Sie waren eher wie flauschige, schwerfällige Nashörner.

Ursprünglich dachten Forscher laut "Science Alert", dass das letzte der sibirischen Einhörner vor 350.000 Jahren ausgestorben wäre. Doch ein neues Fossil, das in Kasachstan gefunden wurde, legt nahe, dass die Spezies sehr viel länger lebte als gedacht – nämlich bis vor 29.000 Jahren. So wird es im "American Journal of Applied Science" beschrieben.

Die Tiere sahen nicht nur eher aus wie Nashörner als wie Pferde, sie sind mit den Nashörnern auch näher verwandt. Sie waren etwa 1,80 Meter groß, knapp 4,5 Meter lang und hatten ein einziges, riesiges Horn, das zwischen ihren Augen hervorstand.

Die Forscher glauben, dass die sibirischen Einhörner auf einen Wechsel in ihrer Umwelt reagierten und Zuflucht in einer Gegend im westlichen Sibirien suchten. Laut "Science Alert" könnte das Verständnis darüber, was zum Untergang der sibirischen Einhörner führte, dabei helfen, das Aussterben moderner Tiere zu verhindern.

Dieser Beitrag von ist zuerst auf The Daily Dot erschienen. Übersetzung: Carolina Torres

Hier