"Shit, was hatten wir bitte für einen negativen Einfluss auf Barbie?!"

Barbie feiert heute ihren 60. Geburtstag und mir bedeutet dieser Tag... überhaupt nichts. Als Kind war ich mehr an Lego und Playmobil interessiert als an dem sanften Lächeln, den langen Beinen und den spitzen Füßen der dünnen Plastikpuppe. Als Erwachsene denke ich bei Barbie nur an ihre unrealistischen Körperproportionen und welche nervigen Schönheitsideale dadurch bei jungen Mädchen entstehen können.

Aber habe ich das wahre Potenzial der Puppe vielleicht einfach nicht erkannt? Hätte ich mit ihr mehr erleben können, als langweiliges Haarekämmen? Offenbar schon. Ich begab mich auf Google-Suche und fand einen Reddit-Thread, in dem Menschen erzählten, welche Rolle die Puppen in ihrer Kindheit spielten und ich sag mal so: In Barbies Welt ist ganz schön was los!

Hier sind die besten Barbie-Geschichten.

Alles begann mit einem Post im Subreddit "AskWomen", in dem eine Person fragte: "Wie habt ihr als Kinder mit euren Puppen gespielt?" Mit ihren eigenen Barbies hätte sie komplexe Sozialsysteme aufgebaut, voller tiefgreifender Probleme, Machtdynamiken und komplizierten Beziehungen – obwohl sie all diese Dinge in dem Alter noch gar nicht richtig verstanden hätte. Damit traf sie offenbar einen Nerv, denn was folgte, waren viele absurde, verstörende und lustige Erzählungen.

Hinweis zu Reddit

Reddit ist eine spannende Plattform, auf der sich immer wieder Insider mit wertvollen Einblicken zu Wort melden. Es liegt aber durchaus in der Natur der Sache, dass nicht alles, was auf Reddit geäußert wird, auch von uns gegengecheckt werden kann. Folglich sollte man den Aussagen auf Reddit immer auch mit einer gesunden Skepsis begegnen.

Machen wir uns nichts vor: In den meisten Geschichten geht es um Sex.

"Ich hab meine Barbies eine wilde Menge Sex mit Simba haben lassen, weil ich keine Ken-Puppen hatte", schreibt eine Userin. 

Das Ken-Problem hatten offenbar noch andere. Eine schreibt: "Ich hatte keinen Ken, weil meine Eltern nicht wollten, dass ich eine männliche Puppe habe. Also habe ich einfach die Haare einer anderen Barbie abgeschnitten und sie mit den anderen Puppen Sex haben lassen."

(Bild: Giphy )

"Ken war immer eher ein 'Friend-with-benefits'."

Eine andere Nutzerin hielt es nicht für nötig, einen Pseudo-Mann zu erschaffen, sondern fand eine leichtere Lösung: "Meine Mutter kaufte mir keine Kens, also wurden alle meine Barbies Lesben. Als mein Vater endlich einknickte und mit einen Ken kaufte, fingen sie an, ihre Bisexualität zu erforschen, aber Ken war immer eher ein Friend-with-benefits und nicht das Hauptobjekt der Begierde." 

Sorry, Ken.

(Bild: Giphy )

Wie genau diese Sex-Sache dann am Ende aussah, war allerdings sehr unterschiedlich. 

So schreibt eine Person: "Meine ersten Versionen von Sex waren, dass ich sie in eine Plastikkiste gepackt und dann ganz doll geschüttelt habe." Eine andere erzählt: "Ich wusste nicht wirklich, was Sex war. Also habe ich sie zusammen in ein kleines Bett gelegt, zugedeckt und allein gelassen, während ich etwas anderes tat." Sehr rücksichtsvoll.

(Bild: Giphy )

Manche fanden dann doch das Haarekämmen spannend – zumindest für eine kurze Zeit...

"Ich habe ihnen die Haare schön gemacht – und ihnen dann die Köpfe abgeschnitten", schreibt eine Reddit-Nutzerin, "in dieser Reihenfolge. Ich bin jetzt eine sehr gewaltfreie Person, ich schwöre."

(Bild: Giphy )

Einige Menschen erkannten die wahren Fähigkeiten ihrer Puppen – zum Beispiel Dino-Superkräfte!

So schreibt eine Frau: "Ich habe meinen Puppen Superkräfte gegeben – mein Favorit war 'Drachen-Transformation'. Sie verwandelten sich in Drachen und nahmen die anderen Puppen mit auf Abenteuer im Garten. Wie sie aussahen, war mit immer egal. Außer als ich mal eine Puppe voller Tattoos gemalt habe."

Eine andere erzählt: "Meine Barbies waren Spioninnen, Astronautinnen, Aliens, Fabelwesen und Superheldinnen. So etwas wie Familie spielen, oder dass sie Sex miteinander haben könnten, ist mir nie in den Sinn gekommen." Na ja, sie hatten halt wichtigeres zu tun.

(Bild: Giphy )

So lebensnah die Erlebnisse der Barbies auch waren – manchmal wünscht man sich, sie seien etwas weniger düster...

Eine Reddit-Nutzerin schreibt: "Meine Fake-Barbies ohne Markennamen waren immer die Bösewichte meiner Geschichten. Sie waren den anderen untergeordnet, hatten weniger Stil, waren immer die Bediensteten. Und generell: Wenn eine Puppe gebräunt war, war sie die dumme, wenn sie blass war, war sie der Liebling." 

Äh, okay... 😳

(Bild: Giphy )

Wer sich nochmal so richtig in die Welt der Kindheits-Fantasie hineinversetzen will, für den ist diese Geschichte.

"Unsere Barbies hatten ein seifenopermäßiges Leben. Es gab die Mutter, Louise, mit vier Töchtern, jede davon mit einem aufregenden Leben. 

Margaret war eine vernünftige Investmentbankerin, die Poster von Donald Trump und einen Sack mit einem Dollarzeichen in ihrem Zimmer hängen hatte. Fina war ein Dummchen, die dafür lebte, zu shoppen und am Pool zu liegen. Maureen war eine hart feiernde Keyboard-Spielerin in der Barbie-Band 'The Rockers'. Ilana war eine abenteuerlustige Reporterin, die oft aus dem Dschungel (unserem Garten) oder der Wüste (der Sandkiste) berichtete. Ken war ihr perverser Kameramann, der die Kamera immer auf ihre Beine richtete. 

Eines Tages, als Ilana aus dem Dschungel berichtete, wurde dem guten alten Ken leider der Kopf abgeschlagen und rollte in den Rinnstein. Mit der düsteren Realität konfrontiert, dass Ilana irgendeine Art von maskulinem Gegenspieler brauchte, haben wir improvisiert.

Skipper hat einen drastischen Haarschnitt bekommen und erbte Kens Klamotten. Sie wurde zu Skip – er und Fina haben eine Weile gedatet, bis Skip anfing, den Bass bei den Rockers zu spielen und Maureen dabei half, mit dem Rauchen aufzuhören. 

Jeder hat Ken oder Skip mal irgendwann gefickt – mit Ken war es meistens aus Verzweiflung."

Das Fazit der Reddit-Userin: "Menschen denken, Barbie hätte einen negativen Einfluss auf Kinder. Shit, was hatten wir bitte für einen negativen Einfluss auf Barbie?!"

Sorry, Barbie.

(Bild: Giphy )

Fühlen

Der "Polnische Abgang" ist der größte Ehren-Move

Für eine legendäre Haus-Party benötigt man eigentlich nicht viel: Eine gute Wohnung mit möglichst wenig Sitzgelegenheiten, ausreichend kalte Getränke, laute Musik und jede Menge Lieblingsmenschen. Wenn einer von denen allerdings um 23.45 Uhr volltrunken einen sogenannten Polnischen macht – also ohne Verabschiedung einfach abhaut –, sind manche Party-Hosts ziemlich sauer. 

Dabei ist der "Polnische" der ehrenwerteste aller Abgänge und ein absoluter Segen für jede Party