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Was ist aus unseren Teenie-Idolen geworden? Was heute YouTube-Stars wie Bibi und Co sind, waren in den Neunziger Jahren Boybands wie die Backstreet Boys. Sie waren unsere Vorbilder und wir haben ihnen (fast) alles abgekauft: Für uns waren sie drogenfrei, jungfräulich und potentielle Heiratskandidaten. Wie viel an diesen aufgebauten Images wirklich dran war, sei dahingestellt. 

Durch Castingshows wurden damals junge Männer und Frauen zu weltweit gefeierten Superstars gemacht. Zwanzig Jahre später,  ist von den meisten Jugendstars von damals nichts mehr zu hören. Nur wenige haben erfolgreiche Solokarrieren gestartet: Justin Timberlake hat seit dem Ende von N*Sync mehrere Soloalben aufgenommen. Seinen letzten Grammy Award bekam er 2014. Nach mehreren Hochs und Tiefs, ist auch Robbie Williams zur Zeit wieder als Solokünstler auf Tour. 

Aber nicht alle Teilnehmer sind mit dem plötzlichen Erfolg in so jungen Jahren zurechtgekommen. 

Das jüngste Beispiel: Am Wochenende wurde der Sänger Aaron Carter in der Nähe der US-amerikanischen Stadt Atlanta vorübergehend festgenommen. Als Bruder von Nick Carter landete er in den Neunzigern parallel zur Karriere der Backstreet Boys einige Charthits. Bei seiner Festnahme sei er nicht mehr fahrtüchtig gewesen, außerdem habe man Marihuana bei ihm gefunden. 

In Interviews und bei Twitter erklärt der 29-Jährige jetzt, dass er weder Alkohol- noch Drogenprobleme habe. Genaugenommen trinke Carter wegen einer Magenkrankheit sogar gar keinen Alkohol mehr. Die Drogen benötige er aus medizinischen Gründen – er habe seit einiger Zeit eine Angststörung. (SPIEGEL ONLINE)

Er werde die "Lügen" über ihn nicht weiter tolerieren, das sei "nicht witzig", wie er bei Twitter schreibt: 

Und was macht Aarons Bruder und ehemaliger Backstreet Boy Nick Carter derweil? Der schreibt auf Twitter, dass sich sein kleiner Bruder jederzeit bei ihm melden könne – familiärer Zusammenhalt sieht anders aus. Wenn wir die beiden heute träfen, würden wir sie wahrscheinlich kaum wiedererkennen.

Und A.J. oder Kevin Richardson? So haben sich die Backstreet Boys und Aaron Carter verändert: 
So haben sich Aaron Carter und die Backstreet Boys verändert
Aaron Carter war früher der süße kleine Bruder mit dem blonden Mittelscheitel.
Heute ist er tätowiert, die Haare sind abrasiert.
Mit Sonnenbrille und kurzem Bart: Alexander James McLean (A.J.)
Er ist heute als Solokünstler unterwegs, verheiratet und Vater einer Tochter.
In den 90ern war Nick der Frauenschwarm der Backstreet Boys.
Nach jahrelangen Alkohol- und Drogenproblemen sowie drei Verhaftungen wurde er 2016 Vater eines Sohnes.
Das war Brian Littrell in den Neunzigern – sein Spitzname: B-Rok.
Heute macht Brian vor allem Musik, die seinen christlichen Glauben widerspiegelt.
2006 stieg Kevin als erstes Mitglied der Backstreet Boys aus – 2012 wurde seine Rückkehr bekanntgegeben.
So sieht Kevin heute aus.
Als Backstreet Boy war Howie vor allem für seinen Dackelblick bekannt.
Heute hat Howie zwei Söhne und ist verheiratet.
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Anti-Antifa: Die CDU Leipzig ärgert Linke mit ihren Photoshop-"Künsten"

Die besprühte Wand am Streetballplatz im Leipziger Viertel Connewitz sorgt immer wieder für Diskussionen. "No Cops No Nazis Antifa Area" steht dort in menschengroßen Buchstaben geschrieben. Vor allem der Part "No Cops" wird regelmäßig überpinselt und dann neu aufgesprüht. Ein Machtspiel zwischen Behörden und Sprayern. 

Connewitz kann man wohl ohne viel Nachdenken als "linkes Viertel" bezeichnen. Wenn man #connewitz bei Instagram sucht, kommt ein Bild mit der Aufschrift "Nazis haben kleine Pimmel". In den Medien wird das Viertel meist genannt, wenn sich an Silvester Autonome Schlachten mit der Polizei liefern. An den anderen 364 Tagen im Jahr leben hier Familien und Künstler, Studenten und Aktivisten friedlich nebeneinander. 

Bei dem CDU-Ortsverband Leipzig sind die linken Bewohner, allen voran die Mitglieder der Antifa, offenbar nicht all zu beliebt. Grund genug für sie, die umstrittene Grafitti-Wand bei Photoshop zu bearbeiten

So sieht die Wand eigentlich aus: