Julia ist eine von rund drei Millionen Deutschen, die an Panikattacken und einer sozialen Phobie leiden. Ihre Angst ging so weit, dass sie über Monate hinweg das Haus nicht mehr verlassen konnte.

Was das für sie bedeutet hat und wie sie heute mit dieser psychischen Erkrankung umgeht, erklärt sie uns in ihrem Bekenner-Video.

Du hast ein Problem? Unsere Psychologin antwortet auf eure Fragen:
"Oft fühle ich mich erfolglos und allein. Was kann ich tun?"
"Meine Schwiegereltern mögen mich nicht – soll ich sie dennoch besuchen?"
"Meine Oma kommt auch nach zehn Jahren noch immer nicht mit meiner Homosexualität zurecht. Auf Familienfeiern geraten wir immer wieder aneinander – was kann ich tun?"
"Ich liebe meine Tante, aber sie geht an Weihnachten immer total herzlos mit meiner Cousine, um. Was kann ich tun?"
"Jedes Jahr an Weihnachten findet ein Klassentreffen statt. Was kann ich gegen Gefühl tun, dass alle anderen viel mehr erreicht haben als ich?"
"Ich bin überzeugter Vegetarier, will aber den Familienfrieden beim Weihnachtsessen nicht stören. Lasse ich mich auf die Diskussion mit meinen Eltern ein?"
"Meine Mutter sieht nicht ein, dass ich erwachsen bin. –Was soll ich tun?"
"Warum fürchten wir uns so vor einem Terroranschlag, aber nicht vor einem Fahrradunfall?"
"Ich habe Panik, keinen Job zu kriegen – Ist meine Angst berechtigt?"
"Ich verliebe mich zu schnell – was kann ich dagegen tun?"
Mein Studium überfordert mich und lässt mich jeden Tag leiden. Wo sind nur meine Träume und Ziele hin?"
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Gerechtigkeit

Warum Michel in Hamburg aus dem Bus geworfen wurde

Michel Arriens ist 1,18 Meter groß und kann ganz gut mit seiner Kleinwüchsigkeit leben, wie er selbst sagt. Doch am Mittwoch fühlte er sich zum erstem Mal seit Jahren wieder richtig klein. "Ich hätte weinen können", sagt er zu bento.

Michel wurde aus einem Hamburger Bus rausgeworfen – und durfte auch nicht in den Folgebussen mitfahren. Die Fahrer hatten Anweisungen erhalten, ihn nicht mitzunehmen. Das Erlebnis schilderte Michel auf Facebook. Seither reagierten mehr als 10.000 Menschen auf seinen Post, fast ebenso viele teilten ihn.