Bild: Prelinger Archives
Die Filetstücke der Mediatheken
Nackt und nachhaltig - Portland ist anders
(Bild: WDR)
"Keep Portland weird" ist das Motto einer etwas anderen Stadt, jenseits aller amerikanischen Klischees. Hier gibt es Velo Culture, vegane Tattooläden und viel gelebte Nachhaltigkeit, wie zum Beispiel die Tiny House Bewegung, bei der das kostengünstige und umweltverträgliche Wohnen im Vordergrund stehen. Aber auch selbstgebrautes Bier und lokales Bio-Essen gehören zu den Leidenschaften der Portlander. Die lebendige Stadt im Bundesstaat Oregon mag es kreativ, unabhängig und entspannt. So kann es schon mal passieren, dass dir eine Horde nackter Radfahrer begegnet, die gerade für eine Demo durch die Straßen radeln. Die Doku "Nackt und nachhaltig - Portland ist anders" besucht verschiedene Einwohner der Stadt und zeigt, was Portland im sonst so prüden und protzigen Amerika besonders macht.

Die große Zuckerlüge
(Bild: Prelinger Archives)

Leckere Fruchtgummis, kühle Erfrischungsgetränke oder Nutella, die wir direkt aus dem Glas löffeln - Zucker versüßt unser Leben. Doch kann der Verzehr giftig für uns sein? Klar, zu viel Zucker ist ungesund. Wie so oft gilt: Alles in Maßen! Aber unser Körper war noch nie so einem hohen Zuckerkonsum ausgesetzt wie heute. 74 % aller abgepackten Nahrungsmittel enthalten Zuckerzusätze und um die Zuckerbomben zu tarnen, gibt es 56 verschiedene Bezeichnungen für den süßen Stoff. Kein Wunder also, dass chronische Stoffwechselkrankheiten und Übergewicht immer häufiger werden. Und die Zuckerindustrie? Die fordert wissenschaftliche Beweise. Um ihre Sicht der Dinge (also den Zuckerabsatz) sicherzustellen, wird viel Geld in Studien und PR gesteckt, die am Ende den Verbraucher täuschen. Die spannende Doku "Die große Zuckerlüge" zeigt, wie viel süßes Gift wir unbewusst zu uns nehmen und wie einflussreich die Zucker-Lobby tatsächlich ist.

Der Junge und das Meer
(Bild: ZDF/Kelly Marie Osborn)

Vor ein paar Jahren sorgt ein Video für Aufsehen: Es zeigt einen 18-jährigen, der beim TED-Talk seine Vision präsentiert, die Weltmeere vom Plastik zu befreien. Der Niederländer Boyan Slat ist bis dato der jüngste Teilnehmer, der je auf der renommierten Konferenz gesprochen hat - und er bekommt für seine Rede viel Applaus und Zustimmung. Mit Unterstützung von Hunderttausenden Menschen auf der Welt, die für seine Idee spenden, gründet Slat die Organisation „The Ocean Clean Up“, der er selbst vorsitzt und für die er Tag und Nacht arbeitet. Sein Ziel: Die Weltmeere vom Plastikmüll zu befreien. Dafür tüftelt er an einem gigantischen System und fährt immer wieder für Forschungsmissionen auf den Ozean. An der Seite weiß er eine Crew, die den heute 21-jährigen voll in seiner Vision unterstützt. Filmemacher Till Schauder begleitet Boyan Slat in der Doku „Der Junge und das Meer“ in die Weiten des Bermuda-Dreiecks, porträtiert seine Arbeit in der Organisation und interviewt Boyans engste Mitarbeiter und Familienangehörige.

Deine Lieblingsserie ist vorbei — und du weißt nicht weiter? Mit diesem Quiz findest du eine neue Serie.

Mediasteak x bento

MediasteakAnne und Laura von Mediasteak zeigen, was in den Mediatheken steckt. Jeden Freitag empfehlen sie die besten Spielfilme, Dokumentationen und Serien bei bento.