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Serienjunkies aufgepasst: Eine Studie des Journal of Clinical Sleep Medicine hat ergeben, dass Bingewatcher zu 98 Prozent schlechter schlafen als durchschnittliche Serienkonsumenten.

Der Grund sind laut der Studie die Erzählstränge und Charaktere: Die Zuschauer identifizieren sich beim Bingen stärker mit den Hauptfiguren und lassen sich mehr von der Handlung faszinieren. 

Welche Folgen hat das?

Wer nach der Serie ins Bett geht, braucht länger, um abzuschalten und schläft dementsprechend unruhiger. 

Wer hat an der Studie teilgenommen?

Insgesamt befragten die Forscher 400 Personen zwischen 18 und 25 Jahren. Davon bezeichneten sich knapp 80 Prozent selbst als Bingewatcher. Sie gaben außerdem an, mehrmals die Woche Serien zu suchten.

Hardcore-Serienfans wird die Studie wohl nicht abschrecken – zumindest, solange es Kaffee, Energydrinks und Concealer für die Augenringe gibt. 

Ob Morgenmuffel oder früher Vogel – das solltest du über dein Schlafverhalten noch wissen:


Fühlen

Das kennst du nur, wenn du aus der Schweiz kommst

Als Schweizerin in Deutschland führe ich immer wieder die gleichen Gespräche: "Nein, Zürich liegt nicht in den Bergen." Und: "Ja, wir alle lieben Roger Federer." Schnell wird der Wunsch geäußert, ich soll doch bitte etwas auf Schweizerdeutsch sagen. "Was wottsch dänn ghöre?", frage ich – und alle brechen vor Lachen zusammen. "Süß", kommt das Feedback auch prompt. Es ist jedes Mal dasselbe. 

Dass wir Schweizer es manchmal leid sind, nachgeäfft zu werden, würden wir euch nicht sagen. Dafür sind wir zu höflich, wir wollen euch schließlich nicht vor den Kopf stoßen. 

Umso persönlicher nehmen wir Forschheit, wenn sie uns selbst widerfährt. 

Dieses Verhalten wird mit einem Kopfschütteln quittiert. Fertig mit lustig ist erst, wenn es jemand wagt, in den öffentlichen Verkehrsmitteln laut zu sprechen.