Bild: HBO
Die Fakten:
  • Titel: "Westworld"
  • Stoff: Eine Staffel, 10 Folgen à 60 Minuten = ca. 10 Stunden. Bisher ausgestrahlt wurden 3 Folgen.
  • Für Fans von: "Matrix", "Blade Runner", "Ex Machina", "Fringe", "Cabin in the Woods", "Hunger Games"
Warum solltest du die Serie gucken?

Im riesigen Westernpark "Westworld" dürfen reiche Besucher sich hemmungslos ausleben – und Cowboys über den Haufen schießen. Bewohnt wird "Westworld" von intelligenten, menschlich aussehenden Robotern. An ihnen leben die Besucher ihre dunklen Gelüste aus, von Mord über Entführung bis zu sexueller Gewalt ist alles dabei. Das alles geschieht vor einer perfekten Westernkulisse voller Gangster, Sheriffs und Pferdemist.

Jede Nacht werden die Speicher der Maschinen zurückgesetzt und ihre Wunden geflickt – damit am nächsten Tag ein neuer Mensch mit ihnen "spielen" kann. Aber was passiert, wenn sie doch beginnen, sich an ihre traumatischen Erlebnisse zu erinnern? Wenn zu viel Mensch in der Maschine steckt?

Hauptdarstellerin Evan Rachel Wood sagte dazu: "Ein intellektueller Alptraum, wenn man bedenkt, dass entsprechende Technologien gerade tatsächlich entwickelt werden. Es macht mir Angst." (Collider)

Spoiler-Warnstufe grün

In diesem Beitrag verraten wir ein bisschen was über die Serie, das Spiel oder den Film — aber eigentlich nichts, was dir den Spaß verderben könnte.

So grandios ist "Westworld" gecastet:
1/12
Ist die Serie ein zweites "Game of Thrones"?

HBO wünscht sich das natürlich, weil das Ende von "GoT" nicht mehr fern ist. Um die Frage zu beantworten, muss man aber zuerst erklären, was das beliebte Fantasy-Epos großartig machte. Das lässt sich ungefähr so zusammenfassen: Grandiose Schauspieler, unerwartete Wendungen, komplexe Handlung mit hunderte von Charakteren, viel nackte Haut, explizite Gewaltdarstellungen und eine bekannte Romanvorlage mit großer Fanbasis.

Maske und Kostüme sind auch bei "Westworld" erstklassig.
Wie sieht es bei "Westworld" aus?
  • Schauspieler: Mit Anthony Hopkins, Evan Rachel Wood, Ed Harris, James Marsden und Jeffrey Wright stehen auch bei "Westworld" viele bekannte Gesichter vor der Kamera.
  • Unerwartete Wendungen: Bisher sind erst wenige Folgen gelaufen, die lassen aber einiges erahnen. Durch die menschlichen Maschinen gibt es viel Raum für Plot-Twists (WAAS, DIE IST EINE MASCHINE?!).
  • Komplizierte Handlung: Nach drei Folgen kann man das noch nicht absehen, die spannende Thematik "Ab wann ist eine intelligente Maschine lebendig" liefert aber gleich mehrere Ebenen und intellektuelle Anstöße.
  • Nackte Haut: Gibt es auch in "Westworld", aber bisher noch nicht so explizit und inzestuös wie in Westeros.
  • Gewalt: Massig! Schießereien und Messerstechereien gehören im Wilden Westen zum guten Ton, ebenso wie das Sammeln von Skalps.
  • Eine geniale Vorlage: Hier verliert "Westworld" ein bisschen gegen "Game of Thrones". Vorlage sind Buch und Verfilmung von "Jurassic Park"-Regisseur Michael Crichton aus dem Jahr 1973.
Hier gibt es den Trailer zur Serie:
Wo kann ich "Westworld" gucken?

In Deutschland momentan nur bei "Sky Go" und "Sky on Demand".

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