Bild: RTL

Selten gab es so viel Aufregung wegen einer Kandidatin bei "Wer wird Millionär": Laura Brodda, 30, Modebloggerin aus Mainz wurde nach ihrem Auftritt auf Twitter übelst beschimpft.

"Nervig", "schrill", "anstrengend", sei die Frau. So die fast einhellige Meinung.

Sogar Moderator Günther Jauch reagierte dünnhäutig, fuhr Brodda an:

Unsere Kommentatorin meint: Dieser Shitstorm war vor allem für die Menschen auf Twitter peinlich

Nun hat sich die Bloggerin selbst geäußert.

In Interviews mit der BILD und Handelsblatt Orange sprach sie das erste Mal über die massiven Anfeindungen.

Brodda erzählt, dass die viel kritisierte Idee mit den Styling-Tipps (sie schenkte Jauch ein Einstecktuch) gar nicht von ihr kam, sondern von der RTL-Redaktion: "Ich sollte etwas mitbringen und habe extra Einstecktücher gekauft, weil ich keine besitze. Die RTL-Mitarbeiter sagten mir, ich solle die Tücher unter den Popo legen und sie erstmal vor Jauch verstecken", erzählt sie orange.

In privaten Nachrichten sei sie allerdings noch weitaus heftiger beschimpft worden als auf Twitter. So habe ihr zum Beispiel jemand einen Busunfall gewünscht, ein anderer Mensch schrieb, er wolle "ihre dumme Fickfresse stopfen". Broddas Rat: 

Nehmt euch Hasskommentare nicht zu Herzen, geht nicht drauf ein. Bei Diskussionen auf Sozialen Medien gibt es nur Verlierer.

Gemäßigte Kritik an ihrer Person finde sie allerdings gar nicht so besonders. "Ich stehe immer zu dem, was ich sage und tue. Wenn einige Aussagen verallgemeinert und zig Mal umgedreht werden, kann ich das nicht ändern", sagt sie.

Ich fühle mich tatsächlich sehr wohl dabei zu polarisieren.
Laura Brodda

Das ist ihr auf jeden Fall gelungen. Und noch mehr: Denn in den zwölf Stunden nach der Sendung sammelte sie auf Instagram rund 10.000 neue Follower. Das – und die 64.000 Euro Preisgeld – helfen sicherlich, den Shitstorm schnell zu vergessen.


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