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Ob am Set der Lieblingsserie oder auf dem Konzert des Lieblingsrappers – Möglichkeiten, seiner Partnerin oder seinem Partner einen (öffentlichen) Heiratsantrag zu machen, gibt es viele. Auch das Fernsehen bietet Liebenden die Möglichkeit, ihre Gefühle und diesen schönen Moment mit der Welt zu teilen.

"Wer wird Millionär"-Kandidat Benjamin, ein Hotelfachmann aus Bad Zwischenahn, hielt es für eine gute Idee, seiner Freundin Svenja per "Telefonjoker" einen Antrag zu machen. 

Er ist der erste Kandidat der Sendung. Die Fragen beantwortet er ganz easy, scheint sogar sehr entspannt zu sein. Langsam macht sich aber eine Nervosität bemerkbar. Was dahinter steckt, wissen die Zuschauerinnen und Zuschauer zu Hause aber noch nicht. 

Irgendwann ist es dann so weit: Benjamin ruft an und stellt die Frage.

"Svenja, ich liebe dich – willst du mich heiraten?"

Svenjas Antwort:

"Verarsch mich nicht."

Das Publikum fängt an zu lachen, Benjamin springt von seinem Stuhl auf, seine Freundin schreit fast schon panisch: "Ich hör' dich nicht, ich hör' dich nicht..." Benjamin stellt die Frage nochmal, diesmal schreit er sogar. Irgendwann greift sogar Moderator Günther Jauch ein und sagt: "Zurück zum Heiratsantrag..."

Dann bekommt Benjamin endlich die Antwort, die er sich – vielleicht nicht ganz in dieser Form – erhofft hatte: "Ja, gerne. Ziehen wir durch, Benny."

Die Zuschauer waren etwas peinlich berührt.


Gerechtigkeit

Die Linke und Venezuela – was junge Linke von der Solidarität mit Maduro halten

Beim Parteitag am Wochenende wollte die Linke eigentlich die Spitzenkanditaten für die kommende Europawahl bestimmen und sich auf ein Wahlprogramm verständigen. Und eigentlich hätte die Partei damit schon genug zu tun - bis heute hat die Linke keine einheitliche Haltung zu Europa gefunden. 

Aufmerksamkeit erregt aber vor allem eine Aktion, die nichts mit Europa zu tun hat: 

Eine Gruppe von etwa 20 Linke-Mitgliedern stürmte mit Transparenten und Fahnen die Bühne und forderten Solidarität mit Venezuela und dessen sozialistischer Regierung. Mit dabei: Die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Heike Hänsel sowie die Bundestagsabgeordneten Diether Dehm und Alexander Neu. (Tagesspiegel)