Bild: Netflix
Wir verraten, wie er ausgeht.

Seit einigen Wochen gibt es auf Netflix einen neuen Horrorfilm, den spanischen Streifen "Verónica". Unter Nutzern verbreitet sich das Gerücht, kein Horrorfilm habe eine so hohe Absprungrate – viele Zuschauer würden es nicht bis zum Ende aushalten.

Netflix selbst legt keine Zahlen zu "Verónica" vor, freut sich aber über die Gerüchteküche. Auf Twitter melden sich nun viele, die der Film entweder wahnsinnig gemacht hat – oder die ihn todlangweilig fanden.

Und viele, die sich nicht trauen – aber wissen wollen, worum es bei "Verónica" geht.

Wir haben den Horrorfilm angeschaut, nachts halb eins im Dunkeln. Hier verraten wir dir, was bei "Verónica" passiert.

Spoiler-Warnstufe rot

Wir haben dich gewarnt. Hier verraten wir alles. Wenn du die Serie oder den Film noch nicht gesehen hast und das noch vor hast, betrittst du diese Seite auf eigene Gefahr.

Worum geht es bei "Verónica"?

Der Film spielt in Madrid im Jahr 1991. Im Mittelpunkt steht Verónica, die nach dem Tod ihres Vaters den Haushalt schmeißt und sich um die drei kleinen Geschwister kümmert. Die Mutter jobbt, um die Familie zu ernähren. Mit ihren Freundinnen praktiziert Verónica sehr früh im Film eine Geisterbeschwörung – sie will Kontakt zu ihrem toten Vater aufnehmen.

Das ist der Trailer:

Was macht den Film gut?

Das Setting macht schon klar: Es ist ein Psycho-Horror. Im Verlauf des Films kommen immer mehr übernatürliche Phänomene hinzu, Lichter flackern, Bilder rütteln. Gleichzeitig holt sich "Verónica" aber auch Anleihen im Exorzismus-Genre, lässt Monster und Geister auftreten. So entsteht ein guter Horror-Mix.

Und was schlecht?

Trotz der gelungenen Atmosphäre bleibt alles ziemlich vorhersehbar. Verónica durchlebt mehrere Nächte lang Albträume, am Morgen wacht sie schweißgebadet auf. Für routinierte Horrorfans wirken viele Schockmomente altbacken.

(Bild: Netflix)

Wie geht "Verónica" aus?

Mal scheint es, als sei Verónica besessen – mal, als werde sie vom beschworenen Geist verfolgt. Eine Ordensschwester klärt sie auf, dass sie nicht ihren Vater, sondern einen Dämon gerufen hat. 

In Momenten, in denen sie ihre kleinen Geschwister beschützen will, bringt sie diese dadurch erst recht in Gefahr. Im Höhepunkt des Films überredet sie die Geschwister, eine neue Sitzung abzuhalten, um den Geist endlich loszuwerden. 

Als das außer Kontrolle gerät, merkt Verónica, dass sie in ihrem Wahn selbst zur Gefahr geworden ist. Sie schlitzt sich die Kehle auf, um die Geschwister zu retten. Die Polizei findet sie in letzter Sekunde – mit intakter Kehle, aber im tödlichen Würgegriff einer unsichtbaren Figur.

Und woher kommt der Hype?

Hinter "Verónica" soll eine wahre Geschichte stecken – wie so oft bei Horrorfilmen. Für diese wahre Geschichte gibt es allerdings genügend Beweise. 

Im Original geht es um Estefania Gutierrez Lazaro, die 1992 unter mysteriösen Umständen nach einer Geisterbeschwörung starb. Die Polizei konnte den Fall nie aufklären, der leitende Ermittler vermerkte in der Akte, es seien "unerklärliche" Dinge geschehen.

Das ist ein alter Bericht über den Fall:

Ist "Verónica" nun der gruseligste Film auf Netflix?

Nein. "Forbes" hat Netflix gefragt, bei welchen Horrorfilmen die meisten Nutzer aussteigen. Netflix hat keine Zahlen und Reihenfolge genannt, aber diese zehn Titel veröffentlicht: "Cabin Fever", "Carnage Park", "México Bárbaro", "Piranha", "Raw", "Teeth", "The Conjuring", "The Human Centipede 2", "The Void", "Jeruzalem". Das könnte aber auch daran liegen, dass diese Filme einfach unfassbar langweilig sind. 

Und jetzt?

Kannst du hier erfahren, wie es für dich ausgeht:


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