Vom Macher von "Crocowääh" und "Zweiaugenrapper"

Cro und Til Schweiger haben einen Kinofilm gedreht. Ein Musiker in der Hauptrolle – ist das eine gute Idee? Jedenfalls gibt es einen Trailer, und der ist so wirr und überladen, dass wir ein bisschen sortieren müssen.

Also zunächst will Cro sein Leben verfilmen. Dazu startet er einen Film-Wettbewerb, bei dem sich diese drei vielversprechenden Kandidaten mit ihren Ideen melden.

Nummer eins ist Dawid (David Schütter). Er möchte 30 Jahre in die Zukunft blicken – ein alter Cro will es nochmal wissen mit der Musik. Die Frau mit der Helmkamera ist Vanessa (Peri Baumeister). Sie möchte eine Dokumentation über den echten Cro drehen. Der dritte Kandidat, Ludwig (Marc Benjamin), will einen Animationsfilm machen.

Und dann gibt es noch eine Liebesgeschichte zwischen Dokumentarfilmerin Vanessa und Dawid. Und als wäre das alles noch nicht genug: Sie hat das Asperger-Syndrom (eine leichte Form des Autismus – so ein bisschen wie Sheldon Cooper aus "The Big Bang Theory"), was dem Film eine Steilvorlage für Gags gibt.

Den Rentner-Cro spielt übrigens...

Nick Tschiller! Äh, Til "Crocowääh" Schweiger. Warum eigentlich? Wie immer, weil er nun einmal der Macher des Films ist. Til Schweiger fragt dann auch im Trailer, warum er denn da bitte mitmachen soll. Meta-Meta-Ebene!

Drei Filme in einer Liebeskomödie – man bekommt also vier Filme zum Preis von einem.

Hier ist der Trailer:

Lass uns Freunde werden!


Gerechtigkeit

Warum der Flüchtlingsdeal mit der Türkei platzen muss
Die EU bekommt die Flüchtlingsfrage auch allein auf die Reihe.

Zwischen Brüssel, Berlin und Ankara gibt es neuen Zoff: Nachdem in der Türkei ein Putschversuch gegen Staatschef Recep Tayyip Erdogan gescheitert ist, baut dieser das Land zu einer Art Erdoganistan um.

Das wirkt sich zunehmend auf Europa aus – denn die Europäische Union (EU) hat mit der Türkei ein Flüchtlingsabkommen abgeschlossen. Der Deal: Ankara kümmert sich um Flüchtlinge, die nach Europa wollen. Europa will dafür die Türkei besser einbinden.

Aber wie bindet man einen Autokraten in ein demokratisches Bündnis ein? Und wie viel gibt die EU für einen zunehmend wackligen Deal auf?