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Transamerica ist ein ergreifender Roadmovie über eine ganz besondere Vater-Sohn-Beziehung. In dem Film spielt Felicity Huffman – bekannt aus Desperate Housewives – einen Mann, der eine Frau sein möchte und kurz vor der Geschlechtsumwandlung steht.

Bree wurde als Stanley geboren und möchte endgültig seine männlichen Geschlechtsmerkmale loswerden. Alles mannhafte an ihr ekelt sie an. Doch dann erhält Bree einen Anruf aus New York und wird plötzlich mit den Folgen ihres biologischen Mannseins konfrontiert: Am anderen Ende der Leitung ist der 17-jährige Toby, der in Jugendhaft sitzt und seinen Vater sucht, der ihn als Bürgen aus dem Knast holen soll. 

Bree wird klar, dass aus einer Jugendaffäre – die einzige, die sie als Mann hatte – ein Sohn entstanden ist. Zunächst will Bree von Toby nichts wissen. Doch ihre Therapeutin verweigert ihr die Einwilligung zur Operation, solange sie sich nicht mit ihrem Sohn getroffen hat. Denn Bree soll dadurch mit ihrer männlichen Vergangenheit abschließen.

Transamerica – ergreifendes Gesellschaftsdrama

Also beschließt Bree nach New York zu reisen, um ihren Sohn aus dem Gefängnis zu holen. Dieser denkt aufgrund ihres konservativen Looks, sie sei eine Missionarin der Kirche. Bree lässt ihn in dem Glauben und verheimlicht ihm ihre wahre Identität. Als Toby entscheidet, nach Los Angeles zu trampen, um seinen Vater zu suchen, sieht sich Bree gezwungen, ihn in ihrem Wagen mitzunehmen. Es beginnt ein komischer, aber auch emotionaler Roadtrip, der zur Selbstfindungsreise wird.

Felicity Huffman verkörpert ihre Rolle absolut glaubwürdig – mal mit spitzem Humor, mal mit überladener Einfühlsamkeit. Und Duncan Tucker gelingt in seinem Spielfilmdebüt, die Balance aus tragischen und komischen Momenten während des gesamten Films zu halten. Ein ergreifendes Gesellschaftsdrama, das mit viel Charme erzählt wird!

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Art

So könnten Disney-Figuren in der heutigen Zeit leben

"Na toll!": Aladdin und der Dschinni sitzen gemütlich auf dem Sofa. Die Prinzessin darf staubsaugen. So würde "Aladdin und die Wunderlampe" heute aussehen. 

Zumindest nach Tom Ward – der britische Künstler riss die Figuren aus ihren Geschichten und zeichnete sie ins Jahr 2017: Pinocchios Nase wird zum Selfie-Stick, LeFou aus "die Schöne und das Biest" feiert sein Coming-Out, Alice im Wunderland ist genervt von Diät-Mythen und Mogli befreit Balu aus der Gefangenschaft. 

Warum das alles? Wir haben mit Tom über sein Projekt "Alt Disney" gesprochen: