Bild: Netflix
Hier ist der Trailer.

Vor kurzem sollte die zweite Staffel der Netflix-Serie "Tote Mädchen lügen nicht" noch verhindert werden – jetzt wurden die Fans aber mit Startdatum und einem ersten Trailer überrascht. Die gute Nachricht:

Die zweite Staffel soll noch in diesem Monat online gehen. Und zwar am 18. Mai.

Das ist der Trailer:

Worum geht es in der Serie?

Die Serie basiert auf einem US-amerikanischen Jugendbuch von Jay Asher. Das Buch erschien bereits 2007 und landete auf der Bestseller-Liste der "New York Times". Die Geschichte handelt vom Suizid der Highschool-Schülerin Hannah Baker: Kurz vor ihrem Tod nimmt sie Kassetten auf, in denen sie erzählt, warum sie Suizid begeht.

Der Trailer zur zweiten Staffel zeigt die Charaktere, die wir schon aus der ersten Staffel kennen. Sie stehen still und sind umgeben von schwebenden Polaroidfotos.

Zu sehen ist unter anderem Hannahs Mutter, die zum Tod ihrer Tochter zu forschen scheint. Ihr Mitschüler Bryce sitzt mit einer jungen Frau im Garten – ein Polaroidfoto zeigt sie bewusstlos.

Auch ein Foto von Hannah selbst können wir entdecken. Clay, der Hauptdarsteller der ersten Staffel, hält ein Bild von ihr in der Hand, sein Gesicht: wie immer leicht verwirrt. Die Rückseite ist mit "Die Kassetten waren erst der Anfang" beschriftet. Der ultimative Teaser.

Nicht alle Fans sind von der neuen Staffel überzeugt:

Bei den allermeisten hingegen überwiegt die Vorfreude:

Nach Ausstrahlung der ersten Staffel gab es viel Kritik für die Serienmacher.

In der Serie werden Hannahs Suizid und die Methode sehr detailliert dargestellt. Die Macher der Show erzählen in einer Behind-the-Scenes-Folge, das sei mit Absicht so entschieden worden. Man wolle solche Situationen ehrlich zeigen und das Bewusstsein für Suizid und sexuellen Missbrauch schärfen.

Nach Veröffentlichung der Serie reagierten viele Experten und Gesundheitsorganisationen: Die dargestellten Szenen könnten Menschen mit psychischen Problemen auf den Gedanken bringen, Suizid zu begehen, kritisierten sie. SAVE, eine Organisation für die Prävention von Suizid, hat sogar eine Liste mit Tipps zum Schauen der Serie gepostet. (bento)

​​Du bist in einer verzweifelten Lebenssituation und brauchst Hilfe?​

Sprich mit anderen Menschen darüber. Hier findest du – auch anonyme – Hilfsangebote in vermeintlich ausweglosen Lebenslagen. Per Telefon, Chat, E-Mail oder im persönlichen Gespräch.

Nun ist die große Frage, wie die Macher der Serie den Faden wieder aufnehmen wollen. Genug Material gibt es, das war spätestens mit dem Ende der ersten Staffel klar. Außerdem soll es in der zweiten Staffel sieben neue Charaktere geben.


Gerechtigkeit

Hauptdarstellerin bekam weniger als ihr männlicher Kollege – nun zahlt Netflix eine Entschädigung
Der Aufschrei hat gewirkt.

"The Crown"-Hauptdarstellerin Claire Foy verdient weniger als der männliche Hauptdarsteller Matt Smith – als diese Info bekannt wurde, ging ein Aufschrei durch Hollywood. Jetzt soll die Ungerechtigkeit abgeschafft werden. Foy erhält Medienberichten zufolge eine Entschädigungszahlung von etwa 274.000 US-Dollar. (SPIEGEL ONLINE)

Worum ging es in dem Fall genau? 

  • Die Produzenten der Netflix-Serie hatten vergangenen Monat bekannt gegeben, dass Claire Foy weniger verdiente als ihr Kollege. Obwohl sie in der Serie zwei Staffeln lang Queen Elizabeth II. spielte – die Hauptfigur der Serie.
  • Die Produzenten verrieten aber nicht, wie hoch die Differenz ist.
  • "The Crown" ist eine der teuersten TV-Serien, die jemals produziert wurden. Allein die erste Staffel soll rund 130 Millionen Dollar gekostet haben.