Eine Ode an die romantische Komödie!

Seit 17. August ist "To All the Boys I've Loved Before" bei Netflix zu sehen. Wahrscheinlich hast du schon davon gehört – kein Wunder: Das Internet brennt für diesen Film.

Im Mittelpunkt der Romantic Comedy, auch Rom-Com, steht die schüchterne Lara Jean, gespielt von Lana Condor. Jungs hat die Schülerin bisher nur aus der Ferne angehimmelt. Entsprechend entsetzt ist sie, als all die unversandten Liebesbriefe, die sie im Laufe der Jahre verfasst hat, plötzlich bei den Adressaten ankommen. Um sich der Peinlichkeit zu entziehen, sieht Lara Jean nur eine Chance: Sie überredet Mitschüler Peter, ihren Freund zu mimen.

So beginnt eine vertrackte Liebesgeschichte, wie sie wirklich nur in einer Rom-Com funktioniert. 

Aber was macht "To All the Boys I've Loved Before" so sehenswert

1. Der Film ist eine Ode an die Rom-Com

"To All The Boys I've Loved Before" schaut sich wie ein Liebesbrief an die romantische Komödie. Das fängt schon bei Lara Jean an, die total auf Rom-Coms steht. Prompt schleppt sie Fake-Freund Peter auch zu einer Vorführung des John-Hughes-Klassiker "Das darf man nur als Erwachsener" (OT: "Sixteen Candles").

Außerdem wartet der Film noch mit vielen kleinen Anspielungen und Easter Eggs auf. Für Kenner des Rom-Com-Genres gibt es so einiges zu entdecken. Die liebevoll erzählte Story tut ihr Übriges, um Fans ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

2. Es gibt coole Gimmicks

Die besten Rom-Coms hatten immer irgendeinen Twist auf Lager: "10 Dinge, die ich an dir hasse" verarbeitet das Shakespeare-Stück "Der Widerspenstigen Zähmung"; "E-Mail für dich" wartet mit einem elaborierten Verwirrspiel auf; in "Was Frauen wollen" kann Mel Gibson die Gedanken seiner Angebeteten lesen. 

"To All the Boys I've Loved Before" knüpft an diese Tradition an, als wäre sie nie aus der Mode gekommen. Die Fake-Beziehung zwischen Lara Jean und Peter ist sicherlich nicht neu, aber sie wird so kreativ umgesetzt, dass das Zuschauen nie langweilig wird. 

3. Der Hauptdarsteller ist sympathisch 

Newcomer Noah Centineo spielt Lara Jeans Fake-Freund Peter. Und der ist ein netter Typ – eine angenehme Abwechslung zu anderen Teenie-Romanzen. Oft genug muss die Heldin erstmal aus einem Arsch einen Prinzen machen. Das schürt nicht nur unrealistische Vorstellungen, es macht es auch schwierig, Sympathie aufzubringen.

Peter ist da ganz anders. Zwar benutzt Lara Jean, um seine Ex eifersüchtig zu machen – ansonsten ist er echt cool. Er denkt mit, nimmt Rücksicht auf ihre Gefühle und interessiert sich für ihre Meinung. Dass Lara echte Gefühle für ihn entwickelt, ist nachvollziehbar.

4. Der Soundtrack

Auch in Sachen Musik scheut "To All The Boys I've Loved Before" nicht vor seinen Wurzeln zurück. Neben aktuellen Indie-Titeln gibt es hier auch Klassiker wie Tears for Fears zu hören. Das Ergebnis: Ein Soundtrack, der sich durchhören lässt wie die perfekte Party-Playlist.

5. Ein Plädoyer fürs Verlieben

Als wir Lara zu Beginn des Films kennenlernen, hat sie absolut keine Lust, sich zu verlieben – jedenfalls nicht in echte Menschen. Sie vergräbt sich lieber in Liebesromanen und Rom-Coms, statt sich auf das Risiko einer echten Beziehung einzulassen. Erst als sie zum Schein Peter zu daten beginnt, wird Lara nach und nach klar, dass das Risiko sich auch lohnen kann. 


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