Bild: ABC

Wer war ich früher, wer bin ich heute? Diese Frage stellen sich gerade Tausende Menschen im Netz. Unter den Hashtags #10YearChallenge und #2009vs2019 teilen sie ihre Entwicklung in den letzen zehn Jahren mit der Welt. 

Die "10 Year Challenge" fordert Nutzerinnen und Nutzer dazu auf, Fotocollagen auf Facebook, Twitter oder Instagram zu hochzuladen. 

Dafür muss man erst mal schön stöbern: Links soll ein Foto aus dem Jahr 2009 stehen, rechts ein aktuelles Foto. Die Collage soll dann die eigene Veränderung zeigen. 

Was gerade viele im Netz ausprobieren, geht aber auch mit Serienstars. Einige unserer liebsten Serien laufen seit mehr als zehn Jahren – und auch sie zeigen, wie sich Charaktere im Laufe der Zeit verändern.

Wir haben die "10 Years Challenge" mit "The Big Bang Theory", "Modern Family" und "Grey's Anatomy" durchgespielt – und mit den "Simpsons".

1 The Big Bang Theory

Die Serie rund um ein paar Nerds, die lernen, dass es abseits von Comics, Eisenbahnen und theoretischer Physik noch ein Leben gibt, läuft bereits seit 2007 und wird in diesem Jahr mit der finalen, zwölften Staffel beendet. Im Zentrum stehen Sheldon, Leonard, Howard und Raj – bald kamen auch ihre Freundinnen, mittlerweile Frauen, hinzu. 

Ging es am Anfang noch um erste Jobs als Juniordozenten an der Uni, fiebern sie mittlerweile dem Nobelpreis hingegen oder fliegen ins All. Und entdecken die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Familien gründen, eine gemeinsame Zukunft auf Augenhöhe verhandeln. Nerds dürfen sie dabei trotzdem noch bleiben.

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2 Modern Family

Die Familien-Mockumentary hat das Prinzip wackelige Kamera und Einzelinterviews von "The Office" ins familiäre Vorstadtleben verlegt. In der 2009 gestarteten Serie geht es um die Patchworkfamilie rund um Phil, Claire, Jay, Gloria, Mitchell und Cameron. Die haben zwar vieles, was sie von den Durchschnitts-Zuschauern unterscheidet – zum Beispiel sauviel Geld – trotzdem erkennt man sich in ihren Dilemmas Folge für Folge wieder.

Doch auch das sonnige Leben der Familie Prichett-Dunphy-Delgado-Tucker ist nicht vor Veränderungen sicher: Baby Lily wird im Laufe der bisherigen neun Staffeln zum Schulkind, Haley ist längst auf dem College. So haben sich die Kleinfamilien im Laufe der Jahre verändert:

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3 Grey's Anatomy

Am Anfang (2005) standen die jungen Assistenzärzte Meredith Grey, Cristina Yang, George O'Malley, Izzie Stevens und Alex Karev – die ihre Karriere im Seattle Grace Hospital starteten. 15 Staffeln später sind nur noch Meredith und Alex dabei, das Krankenhaus Grey Sloan Memorial Hospital.

Auch hier haben sich alle extrem verändert: Die angehenden Ärztinnen und Ärzte wohnten in einer wilden WG, schmissen Partys, hatten heimlich Sex auf dem OP-Tisch. Die älter gewordenen Ärztinnen und Ärzte arbeiten nun als Chefärzte oder sitzen im Krankenhausvorstand. Und sorgen sich, nach der OP rechtzeitig die Kinder von der Kita zu holen.

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4 Die Simpsons

Wo andere Serien erst starteten, gingen die Simpsons schon in die 20. Staffel. Nun, zehn Jahre später, läuft logischerweise bereits Staffel 30. Im Mittelpunkt stand früher Bart Simpson, aufmüpfiger, aber liebenswerter Sohn der Simpson-Familie. Heute steht Homer im Mittelpunkt, etwas dümmlicher, aber liebenswerter Vater der Familie.

Tochter Lisa startete einst als kluges und mutiges Mädchen, heute soll sie das links-liberale Gewissen in den USA unter Trump stemmen. Mutter Marge war einst aufopferungsvolle, aber selbstbewusste Hausfrau – heute steht sie (leider) vor allem für ihr Grummeln in der Serie. Die einzige, die schon immer Baby war und wohl immer Baby wird sein dürfen: Maggie.

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Style

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