Bild: Glen E. Friedman
Street Photography | arte
(Bild: Glen E. Friedman)

Die Webserie "Street Photography" ist eine fotografische Zeitreise zu den Ursprüngen der Underground-Bewegungen. Von den Anfängen des Hip Hop, über die Entstehung der Skateboard- und Graffiti-Kultur, bis hin zu den Ravern und Skinheads in England: Fünf Fotografen geben in 13 Folgen Einblicke in Subkulturen vergangener Jahrzehnte.

In der ersten Folge "Am Anfang war das Board" sehen wir, wie die legendären Z-Boys 1975 das Surfen auf die Straße brachten: Die Gruppe zählt zu den Vorreitern des Skateboarding. Beim sogenannten Pool Riding begannen sie, in trockengelegten Pools zu skaten – die Halfpipe war erfunden. Fotograf Glen E. Friedman war selbst Mitglied der Z-Boys und begann im Alter von 14 Jahren, die Entstehung der Skateboard-Kultur zu dokumentieren.

Hier kannst du dir die erste Folge von "Street Photography" angucken (8 Minuten)

Der Kampf gegen Rachepornos | VICE Broadly
(Bild: VICE / Broadly)
"Did you ever think that all of these phones, all of these cameras could be used to hurt us?"

Nacktbilder und Sexvideos können Zeugnisse einer leidenschaftlichen Beziehung sein. Daran ist nichts verwerflich, solange sie im gegenseitigen Einverständnis entstanden sind.

Sogenannte "Rachepornos" sind eine neue Form der sexuellen Gewalt im Internet, 90 Prozent der Opfer sind Frauen. Obwohl es in Europa und den USA immer mehr Gesetze gegen den virtuellen Missbrauch gibt, bleibt das Problem bestehen. VICE Broadly hat Frauen getroffen, die von unfreiwilliger Pornografie betroffen sind. Sie erzählen von ihren schrecklichen Erlebnissen und davon, wie ihre Ex-Partner versuchten, ihr Leben zu zerstören. Heute sind die Frauen Aktivistinnen, die auf das Problem aufmerksam machen wollen.

Hier kannst du dir "Der Kampf gegen Rachepornos" angucken (Länge: 27 Minuten)

William Eggleston Fotograf | ARD
(Bild: William Eggleston, Gas station 300, 1980)

Er hasst das Offensichtliche, frönt der Schnappschusstechnik und fotografiert nie zweimal dasselbe Motiv, um im Nachhinein nicht entscheiden zu müssen, welche Aufnahme die bessere ist. William Eggleston ist ein großes Vorbild für viele Fotografen und eine Legende der modernen Farbfotografie. Seine erste große Ausstellung fand 1976 im Museum of Modern Art in New York statt; sie wurde von den Kritikern noch in der Luft zerrissen, die Alltäglichkeit in den Bildern war wohl zu modern und progressiv. Die Zeitungen damals schrieben, Egglestons Aufnahmen seien langweilig. Das stimmt nicht, im Gegenteil: Eggleston fängt die Momente der Banalität so gekonnt ein, dass sie beim Betrachter große Faszination auslösen.

In "William Eggleston Fotograf" besucht der deutsche Regisseur Reiner Holzemer den Fotografen in seiner Heimatstadt Memphis und begibt sich mit ihm auf eine intime Reise durch sein Werk.

Hier kannst du dir "William Eggleston Fotograf" anschauen (44 Minuten / verfügbar bis 27. Februar 2019)

Mediasteak x bento

MediasteakAnne und Laura von Mediasteak zeigen, was in den Mediatheken steckt. Jeden Freitag empfehlen sie die besten Spielfilme, Dokumentationen und Serien bei bento.


Musik

Mit diesen Sets aus Amsterdam tanzt du in den Mai

Rotlicht, Radio und Randmusik – Dieses Wochenende steht im Zeichen des Amsterdamer Radiosenders Red Light Radio Show. Der spielt eine wichtige Rolle in der elektronischen Musikszene der Niederlande. Von Disco und House über Reggae und HipHop bis Techno: In dem kleinen Studio an der Oude Kerk (Alte Kirche) existieren Gerne-Grenzen quasi nicht.