Bild: Résistance Films
Planet Breakdance | arte
(Bild: Résistance Films)

Breakdance wurde in den 70er Jahren in den Straßen der Bronx erfunden. Vor allem junge Afroamerikaner drückten mit den akrobatischen Bewegungen ihre Emotionen und Lebensumstände aus. Heute ist der Tanz eine eigene Kunstform und Breakdancer bespielen sogar Bühnen von altehrwürdigen Kulturstädten. "Planet Breakdance" widmet sich der Kunstform in 15 Videos.

Die Videos führen durch Städte wie Mumbai, Tokio und Paris. Der Zuschauer taucht in die Welt der legendären BBoys, deren Moves, Styles und Outfits ein.

Hier kannst du dir "Planet Breakdance" anschauen

Hash-Boom in Amerika | WDR
(Bild: Screenshots)

In Colorado herrscht seit geraumer Zeit Goldgräber-Stimmung: Seitdem das Geschäft mit Cannabis im US-Staat legal ist, verdienen sich Hersteller, Händler und die Finanzindustrie eine goldene, pardon, grüne Nasen.

Marihuana-Touristen strömen in die Hauptstadt Denvers. Nur gibt es ein kleines Problem im neuen Kiffer-Paradies: Der Konsum ist im öffentlichen Raum und auch auf Hotelbalkonen streng verboten. Wo also high werden, wenn man die Taschen voll Gras hat, es aber nirgendwo rauchen darf? Gut, dass bereits Kiffer-Touren im Partybus und Workshops zum Backen von Haschkeksen angeboten werden. "Hasch-Boom in Amerika" berichtet über den "Green Rush" in Colorado, der längst zum Business-Rausch geworden ist.

Hier kannst du dir "Hash-Boom in Amerika" anschauen (verfügbar bis 03. Juli 2017)

Shado‘Man | arte
(Bild: Les Films d'Ici)

Freetown ist ein düsterer Ort. Im Zentrum der Hauptstadt des westafrikanischen Landes Sierra Leone kämpfen Ausgestoßene der Gesellschaft täglich ums Überleben. Den meist körperlich oder psychisch Kranken bleibt außer ihrem gemeinsamen Schicksal oft nur die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

"Shado'Man" begleitet eine Gruppe obdachloser Freunde durch die Nächte und zeigt in poetischen Bildern, wie die "Streetboys" von Freetown im Schatten der Dunkelheit (über-)leben. Der Dokumentarfilm zeigt Träume hinter dem Schmerz und Leid.

Hier kannst du dir "Shado'Man" anschauen (verfügbar bis 12.07.2016)

Mediasteak x bento

MediasteakAnne und Laura von Mediasteak zeigen, was in den Mediatheken steckt. Jeden Freitag empfehlen sie die besten Spielfilme, Dokumentationen und Serien bei bento.


Gerechtigkeit

Wie Black Lives Matter die USA verändert
Die Bewegung ist mehr als nur ein Hashtag.

Wieder haben weiße Polizisten in den USA Schwarze erschossen, wieder gibt es Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt und wieder bekunden Menschen Solidarität: "Black Lives Matter" steht auf ihren Plakaten, im Internet wird daraus der Hashtag #BlackLivesMatter. Wofür steht der Slogan?

1. Die Vorgeschichte

Ende Februar 2012 erschoss der Wachmann George Zimmermann den 17-Jährigen Trayvon Martin in einem kalifornischen Vorort auf einem Patrouillengang. Der schwarze Jugendliche war unbewaffnet, als auf ihn geschossen wurde. Die Polizei nahm den Todesschützen zunächst nicht fest. Zimmermann erklärte, in Notwehr gehandelt zu haben. Die genauen Umstände sind bis heute nicht geklärt.

Die Geschichte ging um die Welt und löste in den USA eine neue Diskussion um Rassismus aus. Landesweit gingen Menschen auf die Straße, um gegen Diskriminierung und Polizeigewalt zu demonstrieren. George Zimmermann wurde am 13. Juli 2013 von einer Jury freigesprochen.