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"I am excited."

Regisseur Steven Spielberg wird den DC-Comic "Blackhawk" produzieren und vermutlich auch Regie führen. Das Filmstudio Warner Bros bestätigte am Dienstag die Vertragsunterzeichnung. Aktuell ist Spielbergs Film"Ready Player One" in den Kinos. 

Spielbergs Kommentar zur Vertragsunterzeichnung? "I am excited." (Mashable)

Das Drehbuch wird von David Koepp geschrieben, der auch schon für "Jurassic Park", "Spider-Man" und die "Indiana Jones"-Reihe die Skripte geschrieben hat. DC Comics hat unter anderem die Comichelden Superman und Batman erfunden.

Worum geht es in "Blackhawk"?

In Deutschland ist der Comic des Verlags DC eher weniger bekannt, er gehörte in den USA aber von den 1940ern bis in die 1960er zu den beliebtesten Comics. Die Story ist wie für Spielberg gemacht, denn sie passt perfekt zu seinen Filmen über den Zweiten Weltkrieg wie zum Beispiel "Schindlers Liste". (Huffington Post)

Die wichtigsten Fakten zur Story:

  • Der Abenteuer-Comic spielt zur Zeit des Zweiten Weltkrieges.
  • Angeführt von einem mysteriösen Mann namens "Blackhawk", kämpft eine Gruppe von sieben Männern aus der ganzen Welt gegen Superschurken.
  • Immer wieder kommen ihnen auch Superhelden zur Hilfe.
  • Warner Bros hat noch nicht bekannt gegeben, mit welchen anderen DC Superhelden "Blackhawk" sich verbünden wird.

Einen Starttermin für die Verfilmung gibt es bislang noch nicht. Aber was deutlich wird: Mit Spielberg will DC seine Filme gegen Konkurrent Marvel aufwerten. Die haben mit ihren Comic-Verfilmungen richtig viel Erfolg.


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"Mein Kampf" im Theater: 50 Leute wollen mit Hakenkreuz-Binde zur Aufführung

Was ist passiert?

"Mein Kampf" wird im Theater in Konstanz aufgeführt. Auch Freikarten gibt es dafür. Unter einer Bedingung: Die Besucherinnen und Besucher müssen eine Hakenkreuz-Binde tragen. Bisher hätten sich rund 50 Interessierte gemeldet, sagte eine Sprecherin. 

Hinter der ganzen Aufregung steckt Kabarettist Serdar Somuncu, der Regie führt. Premiere ist am 20. April – Adolf Hitlers Geburtstag. 

Das Premierendatum hat Theaterintendant Christoph Nix festgelegt, wie Serdar Somuncu dem "Kultblatt" verriet. Somuncu sagte, er selbst hätte davon abgeraten, weil "dieser Tag eine Symbolwirkung hat. Das Datum ist provokant, aber wir werden sehen. Ich hoffe, dass nichts Schlimmes passiert, vorbereitet sind wir auf jeden Fall."