Bild: Disney
Achtung: Spoiler!

Seit Donnerstag ist die achte Episode der "Star Wars"-Saga in den Kinos. Schon der Titel ließ Fans im Vorfeld zittern: 

Bedeutet "Die letzten Jedi" das Ende der guten Seite der Macht? 

Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Bei "Star Wars" geht es um den ewigen Kampf von Gut gegen Böse – so lange nicht der letzte Film im Kasten ist, wird es beide Seiten geben. Und wahrscheinlich selbst noch danach.

Es gibt in "Die letzten Jedi" gleich mehrere Szenen, die eine neue Zukunft für die Jedi andeuten. Ein Moment mit Leia sticht besonders heraus.

Spoiler-Warnstufe rot

Wir haben dich gewarnt. Hier verraten wir alles. Wenn du die Serie oder den Film noch nicht gesehen hast und das noch vorhast, betrittst du diese Seite auf eigene Gefahr.

Bei einer Weltraumschlacht feuert ein Angreifer der Ersten Ordnung direkt ins Cockpit des Rebellen-Raumschiffs. Der ganze Führungsstab wird getötet oder ins Weltall geschleudert – auch General Leia Organa (Carrie Fisher). Eigentlich ein sicherer Tod.

Doch Leia kommt wieder zu sich. In den Sekunden, die sie im All treibt, schafft sie es, mit ausgestreckter Hand zurück zu einer Luftschleuse am Raumschiff zu fliegen. Die Szene erinnert ein bisschen an Superman. Die anderen können sie reinholen, erst dann bricht Leia ohnmächtig zusammen.

Was bedeutet die Szene? Ist Leia etwa ein Jedi?

Nein, das ist sie nicht. Anders als ihr Bruder Luke Skywalker (Mark Hamill) hatte sie nie eine Ausbildung zum Jedi-Ritter – sie war lieber als Politikerin und Rebellenführerin unterwegs. Aber der Moment zeigt, dass sie "machtsensitiv" ist – sie kann die Macht zwischen allen Dingen spüren und auch für ihre Zwecke nutzen. Nun wurde das erstmals richtig deutlich gezeigt, aber in den vorherigen Filmen wurde es bereits angedeutet:

  • In Episode V sagt Yoda, dass es neben Luke noch eine "andere" Hoffnung gebe. Er meinte Leia.
  • Ebenfalls in Episode V spürt Leia, dass ihr Bruder in großer Gefahr ist. Zwischen beiden besteht eine höhere Verbindung.
  • Die Verbindung wird auch in Episode VI noch mal deutlich – als Leia spürt, dass Luke die Explosion des Todessterns überlebt hat.
  • Dass es dabei nicht nur um eine Verbindung zwischen Geschwistern geht, zeigt Episode VII. Leia fühlt den Tod von Han Solo.

Hier ist der Moment aus Episode V, bei dem Leia Luke spürt:
Was sagt diese Machtsensibilität über die Zukunft der Jedi aus?

Das wird erst Episode IX zeigen – der Abschluss der Saga, der in zwei Jahren in die Kinos kommen soll. Aber "Die letzten Jedi" deutet schon jetzt an, wie es weitergeht. 

  • Zunächst sind die Jedi Geschichte: Der Jedi-Tempel ist zerstört und die letzten religiösen Schriften vermeintlich* sind verbrannt. Und Luke ist tot. Er verschwindet einfach, so wie zuvor Obi-Wan Kenobi und auch wie Yoda. Fans können nun nur hoffen, dass er im nächsten Film als Macht-Geist auftritt – wie Yoda nach seinem Tod.

Trotzdem: Mit Rey (Daisy Ridley) gibt es bereits eine mächtige Nachfolgerin. Sie kann mit der Macht umgehen, das zeigt sie im Film in mehreren Szenen. Sie und Leia sitzen am Ende im Millennium Falcon, beide werden also grübeln, wie es mit der Macht weitergeht. Und am Ende wird ein kleiner Junge gezeigt, der erste Anzeichen der Macht in sich trägt – weder Luke war also der letzte Jedi, noch wird es Rey sein.

Reys Schicksal, das im Film weiter beleuchtet wurde, verrät aber schon jetzt, wie es für die Jedi weitergeht.

  • Was Rey nicht hat: eine bekannte Blutlinie, irgendwelche wichtige Eltern. 
  • Was sie auch nicht hat: Ambitionen, als Politikerin oder Anführerin in der Galaxis mitzumischen. 
Für die Zukunft der Jedi kann das nur Gutes bedeuten: Die Jedi, die ihre Nase immer im politischen Geschehen der galaktischen Republik hatten, sind nicht mehr. 
Mit Rey geht es zurück zum Ursprung, als die Jedi eine mythische Gruppe waren, die sich mit der Macht an sich beschäftigten.

* Eine Szene am Ende des Films deutet an, dass Rey die Bücher gestohlen hat. Sie sind im Cockpit des Falken in einer Schublade zu sehen.


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