Bild: Disney
"I'm one with the force, the force is with me"

Es gibt Menschen, die noch nie einen "Star Wars"-Film gesehen haben. Nun, es ist eine weite, weite Galaxie – was soll man machen. Zum Glück gibt es aber auch diejenigen, die selbst ohne Vorkenntnisse dem neuen Teil der Weltraum-Saga eine Chance geben wollen. 

Gerade läuft die achte Episode der "Star Wars"-Reihe in den Kinos an: "Die letzten Jedi". Und wenn du einer von denen bist, die bei Yoda, Luke und Darth Vader nicht durchblicken, aber trotzdem tapfer an der Seite eines Nerds ins Kino gehst, dann ist dieser Artikel hier für dich.

Mit diesen 5 Fakten verstehst du "Star Wars" – und kannst Fans glücklich machen.

(Komplett spoilerfrei für "Die letzten Jedi", aber nicht für die älteren Filme.)

1. Es gibt drei Trilogien. Aber noch mehr Filme.
  • Die ersten "Star Wars"-Filme wurden vor 40 Jahren veröffentlicht. Es war eine Trilogie, die Filme kamen 1977, 1980 und 1983 in die Kinos. 
  • Dann gab es eine zweite Trilogie, die spielt zeitlich vor der ersten, ihre Filme liefen aber erst 1999, 2002 und 2005 in den Kinos. 
  • Nun ist die dritte Trilogie an der Reihe – der erste Film kam 2015 in die Kinos, "Die letzten Jedi" läuft jetzt und der dritte Film soll 2019 in die Kinos kommen.

Zu wissen, wann was lief und in welcher Reihenfolge die Filme aufeinander aufbauen, ist der heilige Gral der "Star Wars"-Fans. Wer da durcheinander kommt, ist disqualifiziert.

(Bild: Giphy )

Die ersten Filme wurden von Regisseur George Lucas produziert, er ist der Schöpfer des gesamten Universums. 2012 verkaufte Lucas seine Filmrechte an Disney (siehe auch Punkt 3), ab da wurde alles noch mal größer. 

Disney begann, die Rechte auszuschlachten: Neben der angelaufenen dritten Trilogie plant Disney mehrere Einzelfilme, "Stories" genannt, und auch noch mal eine neue, vierte Trilogie. 

Das sind die bisherigen Filme in chronologischer Reihenfolge:

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2. Die Macht muss ausbalanciert sein. Immer.

Du musst nicht alle Charaktere kennen – aber es lohnt ist, sich mit der Macht vertraut zu machen. "Star Wars" ist kein SciFi-Abenteuer wie "Alien" oder "Star Trek", sondern ein Märchen. Jeder Film beginnt mit dem Satz: "Es war einmal..." 

Das wichtigste Element im Weltraum-Märchen ist die Macht, eine alte mystische Kraft, die alle Lebewesen durchfließt. Du kannst sie wie das fernöstliche Chi verstehen. Es gibt eine helle Seite und eine dunkle Seite. Beide müssen miteinander in Einklang gebracht werden.

  • Über Jahrhunderte sorgten die Jedi dafür, dass die gute Seite der Macht überwiegt. Die Jedi sind eine Art alter Ritterorden. 
  • Die Filme handeln davon, wie nun der böse Ritterorden der Sith mithilfe der dunklen Seite der Macht die Galaxie ins Chaos stürzt. 
  • In den älteren Filmen hatte jeder Sith den Titel Darth – wie eben Darth Vader. 
  • In der jüngsten Trilogie gibt es sie nicht mehr. An ihre Stelle ist der neue Orden "Ritter von Ren" getreten.
3. George Lucas wechselte von der hellen auf die dunkle Seite der Macht.

Der Erfinder der "Star Wars"-Saga wurde lange gefeiert. Um genau zu sein, bis 1999. Bis dahin gab es nur die Original-Trilogie. Sie erzählt die Geschichte von Luke Skywalker (Mark Hamill), der ein Jedi wird und sich dem Imperium stellt. Das ist ein faschistisches Regime, das die Galaxis unterdrückt – Darth Vader als Oberbösewicht ist der Vollstrecker des Imperiums. Der Kampf zwischen beiden wird drei Filme lang ausgefochten.

Doch ab 1999 wurde es kommerziell: 

  1. Lucas legte mit der neuen Trilogie nach, sie erzählt die Vorgeschichte von Vader, als er noch ein unschuldiger Junge war, der Anakin Skywalker hieß. 
  2. Gleichzeitig gab es jetzt Computerspiele, Kuscheltiere, Puzzle und Shirts. 
  3. Der Weltraum wurde niedlich – um sie als DVD neu zu verkaufen, brachte Lucas eine leicht umgeschnittene Version auf den Markt. 
  4. Und die Rechte wurden schließlich an Disney verkauft. 

Auch wenn Disney heute gute Filme macht und es so viel "Star Wars" gibt, wie noch nie – viele Fans verzeihen Lucas den Ausverkauf nicht.

(Bild: Giphy )
4. Das Universum ist voller seltsamer Geschöpfe, du darfst sie lieben oder hassen.

Was die Saga so besonders macht, ist ihr Reichtum an Details. Zwar sind die Hauptcharaktere vor allem Menschen – aber gleichzeitig ist das Universum voller knorziger Aliens, schrulliger Roboter und liebenswerten Geschöpfe. 

Alle haben ihre eigenen Macken, alle sind irgendwie menschlich. Und alle rufen starke Emotionen bei den Fans hervor: von purem Hass bis zu gottgleicher Verehrung. Hier sind die wichtigsten:

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5. Es ist ein bisschen wie beim "Paten": Es geht immer um die Familie.

"Star Wars" ist nicht nur ein Märchen, sondern auch bisschen eine Soap Opera. Die wichtigsten Charaktere sind immer irgendwie miteinander verwandt – und manchmal erfährt man das erst sehr viel später. Die Wer-mit-wem-Enthüllungen haben so schon für eines der berühmtesten Filmzitate überhaupt gesorgt:

Darth Vader, der Böse, ist also der Vater von Luke Skywalker, dem Guten  und die alte Trilogie beschreibt nichts anderes als den Abnabelungsprozess des Jungen vom Elternhaus. Das bisschen Coming-of-Age spielt auch in den anderen Filmen eine Rolle.

In der neuen Trilogie ist Kylo Ren (Adam Driver) der Oberbösewicht. Er ist Sohn von Han Solo (Harrison Ford) und Leia Organa (Carrie Fisher), die wiederum Tochter von Darth Vader ist. Kylo sollte eigentlich ein Guter werden, tötete dann lieber seinen Vater Han und schwört, das Erbe von Opa Vader fortzuführen. 

In "Die letzten Jedi" geht es daher auch um die Frage, welche Wurzeln die neuen Guten – Rey (Daisy Ridley) und Finn (John Boyega) – haben. Und wie sie sich davon emanzipieren.

Und nun bist du am Zug:


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Die WHO hat die Wirkung von Cannabis untersucht, ein Stoff gilt jetzt als unbedenklich

Cannabis ist in der deutschen Medizin angekommen: Bereits im März wurde die Erlaubnis für Ärzte erweitert, cannabishaltige Arzneimittel zu verschreiben, Cannabidiol genannt (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte). Von dieser Verschreibung können beispielsweise Menschen mit chronischen Schmerzen, Angststörungen oder Rheuma profitieren (Deutscher Hanfverband).

Nun hat auch die Weltgesundsorganisation WHO die Wirkung von Cannabidiol untersucht – und es für gut befunden.