Das ist mal ein Comicfilm!

Wer steckt hinter der Spinnenmaske? Kennt man nur die "Spider-Man"-Kinofilme, kann man hier nur eines antworten: Peter Parker. Der nette Junge aus Brooklyn wurde von einer radioaktiven Spinne gebissen und hat seitdem übernatürliche Kräfte, das weiß fast jeder. 

Was aber nur eingefleischte Comic-Fans wissen: Es gibt nicht nur einen Spider-Man. Sondern Dutzende. 

Der wohl beliebteste davon ist derzeit der Junge Miles Morales.

Miles Mutter hat lateinamerikanische Wurzeln, sein Vater afroamerikanische – was Miles selbst zur Identifikationsfigur für unterdrückte Communities macht – und nun kommt er Ende 2018 mit einem eigenen Film in die Kinos. 

In dem von Sony produzierten Animationsfilm werden neue Techniken verwendet, die Grenzen zwischen Film und Comic verfließen. Regie führen Phil Lord and Christopher Miller, die Köpfe hinter "The Lego Movie" und "21 Jump Street".

Hier ist der Trailer für den optisch beeindruckenden Comic-Film: 

Darum geht es im Film:

Es gibt nicht nur ein Universum, sondern sehr viele, die parallel existieren. Und in jedem davon gibt es auch einen Spider-Man – oder ein Spider-Girl, eine Spider-Gwen oder ein Spider-Schwein. Diese bilden das namensgebende Spider-Verse.

Der Polizistensohn Miles (gesprochen von Shameik Moore aus "The Get Down") lernt auf die harte Tour, dass auch er zu dieser Heldentruppe gehört. Ausgebildet wird er nach dieser Erkenntnis von einem alten und ziemlich abgebrannten Peter Parker (Jake Johnson alias Nick aus "New Girl"). 

Miles bekommt es mit allerlei Bösewichten zu tun, wie etwa dem Grünen Goblin, dem Prowler und dem Kingpin. Neben der Heldenausbildung muss Miles sich wie jeder Spider-Man auch mit anderen Problemen herumschlagen, von Bully-Mitschülern bis zu seinem Helikopter-Papa. 

Wo habe ich den Namen schon mal gehört? 

Miles Morales war vor einigen Jahren in der öffentlichen Diskussion: 

  • Seine Schöpfer sagen, der Schauspieler und Rapper Donald Glover alias "Childish Gambino" habe sie inspiriert. (USA Today)
  • Glover war von Fans vor einigen Jahren vehement für die Rolle des Spider-Man im Marvel-Universum rund um die Avengers vorgeschlagen worden, die Macher entschieden sich damals allerdings für Tanz-Genie Tom Holland und für eine Neuinterpretation von Peter Parker.

Streaming

Lohnt sich der Film über die Geschichte hinter "Pu der Bär"? Unsere Entscheidungshilfe
"Goodbye Christopher Robin" läuft jetzt im Kino

1

Das Winnie-the-Pooh-Biopic

So ziemlich jeder wird Pu den Bären (Winnie the Pooh) kennen und hat mit dem Biopic "Goodbye Christopher Robin" endlich die Gelegenheit, alte Kindheitstage aufleben zu lassen und die Entstehungsgeschichte des vielleicht berühmtesten Bären zu erfahren.

Als der britische Autor A. A. Milne (Domhnall Gleeson) nach dem ersten Weltkrieg wieder in die Heimat zurückkehrt, leidet er an schweren posttraumatischen Belastungsstörungen. Er findet keine Ruhe und es erscheint ihm auch nicht mehr als sinnvoll, weiterhin Komödien für das Londoner Westend zu schreiben. Erst fünf Jahre später, als Milne und seine Frau Daphne (Margot Robbie) in ein Landhaus in Essex ziehen und sie den kleinen Jungen Christopher Robin (Will Tilston) das Leben schenken, kann er sich vom Krieg distanzieren und weiterschreiben.

Die Eltern verbringen nicht besonders viel Zeit mit ihrem Sohn, weil sich das Kindermädchen Olive (Kelly Macdonald) rund um die Uhr mit ihm beschäftigt. Doch als Olive zu ihrer schwerkranken Mutter muss, ist Milne dazu gezwungen, die Zeit mit Christopher Robin zu verbringen. Der Vater sieht, wie fasziniert der Junge mit seinem Teddybären spielt und darauf malen sie sich eine fabelhafte Fantasiewelt aus, in der Pu der Bär große Abenteuer erlebt. Aus dem Spiel wird eins der berühmtesten Kinderbücher, so dass auch bald die Familie ganz unerwartet ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt wird.