Was geht mir dir, Jake Gyllenhaal?

Marvel eröffnet das Kino-Comic-Jahr mit einem Kracher – nämlich einem knapp zweiminütigen Trailer zu "Spider-Man: Far From Home". Der Film kommt zwar erst im Sommer in die Kinos, aber wenn es um die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft geht, kann man schon mal eine Ausnahme machen.

Außerdem wird "Spider-Man: Far From Home" der erste Kinofilm sein, den Marvel nach seinem gigantischen "Avengers: Endgame" zeigen wird. 

Fans wollen also wissen: Wie sieht das Universum aus, nachdem Thanos besiegt wurde. Oder doch nicht besiegt wurde. Oder überhaupt. Während sich Marvel zum vierten Avengers-Streifen sehr bedeckt hält und auch der Trailer noch nicht viel verrät, ist der zweite Spider-Man-Film nun deutlich zeigefreudiger.

Peter Parker alias Spider-Man (Tom Holland) begibt sich mit seinen Freunden auf Klassenfahrt nach Europa. Sie machen unter anderem in London und Venedig Station. Aber auch wenn er eigentlich nur als Schüler da ist – seine Gegner kommen trotzdem. Und das wirft Fragen auf. Vorsicht: Hier gibt es Spoiler zu den bisher gezeigten Marvel-Kinohits. 

Hier ist der englische Trailer zu "Spider-Man: Far From Home" – der vom deutschen unterscheidet:

1 Was bedeutet Spider-Mans und Nick Furys Erscheinen für das Marvel-Universum?

Eigentlich sind beide in "Avengers: Infinity War" ums Leben gekommen. Wir erinnern uns: Thanos löschte mit einem Fingerschnipsen das halbe Universum, Fury und Peter Parker gehörten zu dieser Hälfte. Nun laufen beide rum, als wäre nie was gewesen. 

Klar, der nächste Avenger-Film – der zeitlich vor "Spider-Man: Far From Home" spielt – wird diesen Konflikt auflösen. Aber die Frage ist, ob beide zum Leben wiedererweckt werden. Oder ob es eine alternative Zukunft geben wird. Der Trailer zeigt das erste Treffen von Spider-Man und Nick Fury – und beide wirken nicht so, als ob sie erst mal über Thanos reden müssten.

2 Wie viele Gegner wird es in Spider-Man geben?

Lange hielten sich die Gerüchte, dass es Spider-Man mit den Sinister Six zu tun bekommt, einem Zusammenschluss seiner sechs ärgsten Feinde. Wir sehen eine Figur, die Sandman sein könnte – und eine Wasserfontäne, die auf Hydroman schließen lässt. 

Vielleicht sind es aber weder der eine noch der andere, sondern nur Illusionen, denn... 

3 Was macht Jake Gyllenhaal da?

Er spielt sich im Trailer als der eigentliche Held auf, der London vor dem Sandwesen und der Wasserfigur rettet. Spider-Man selbst soll sich hinten anstellen. Ist es wirklich so einfach?

Das Outfit, das Jake Gyllenhaal trägt, ist das von Mysterio, einem der fiesesten Feinde von Spider-Man. Mysterio ist ein Gegner ohne tatsächliche Kräfte, er erzeugt allerdings Illusionen und Spezialeffekte, um andere zu täuschen. Ist er nun tatsächlich gut? Oder ist das nur ein Täuschungsmanöver?

(Bild: Marvel)

"Spider-Man: Far From Home" startet am 4. Juli in den deutschen Kinos. Es wird der erste Marvel-Film nach "Avengers: Endgame" und der erste aus Phase Vier des Marvel Cinematic Universe. Neben Tom Holland und Jake Gyllenhaal spielen unter anderem Samuel L. Jackson, Zendaya und Marisa Tomei mit.


Fühlen

Sind Geburten wirklich nur schrecklich? Das sagen bento-Leserinnen über ihre Erfahrungen

Zwei Presswehen, dann nimmt die Mutter auch schon das saubere Neugeborene auf den Arm: Etwas verschwitzt, aber perfekt geschminkt. Sie legt das Baby an die Brust, aus der natürlich sofort Milch kommt. So kennen wir Geburten aus Serien und Filmen. 

In der Realität sind Geburten eher: Blut, Schweiß und Tränen. Gerade beim ersten Kind kann eine Geburt lange dauern, richtig darauf vorbereiten kann sich keine Frau. Auch das erste Stillen klappt nicht immer direkt. Viele Frauen sind nicht genügend auf den Kreissaal vorbereitet – immer wieder beschreiben einige die Geburt als traumatisch. Andere hingegen schwärmen vom glücklichsten Moment ihres Lebens.

785.000 Babys sind im Jahr 2017 in Deutschland geboren worden – so viele unterschiedliche Geburtsgeschichten könnten also erzählt werden.

bento hatte deshalb mit drei Frauen ehrlich über ihre Erlebnisse im Kreissaal gesprochen. Sie berichteten von von Überforderung, Schmerzen und kritisierten die schlechte Betreuung durch Ärzte und Hebammen. Das ist der Artikel: