Bild: Disney/Lucasfilm
Es wird eng für Han.

Han Solo ist zurück – zurück aus der Vergangenheit. Seit Donnerstag läuft "Solo: A Star Wars Story" in den Kinos. Der Film erzählt, wie der junge Han Solo (gespielt von Alden Ehrenreich) zu dem liebenswerten Taugenichts wurde, den Fans aus den alten Filmen kennen.

Kurzum: In Solo trifft der Schmuggler auf Chewbacca und Lando Calrissian (Donald Glover), legt sich erstmals mit so ziemlich allen an und – klar – sitzt das erste Mal im Millennium Falcon.

Das ist aber noch nicht alles. "Solo" ist als Trilogie angelegt – und am Ende des Films wird entsprechend ein ganz besonderer Bösewicht angeteasert.

Nun fragen sich Fans: Ist das wirklich der, den ich denke?

Achtung, Spoiler!

Wenn du diese Serie oder den Film noch nicht gesehen hast – und das noch tun willst, ohne ihren Inhalt zu kennen: Stopp!

Was passiert am Ende von "Solo: A Star Wars Story"?

Han soll eine wertvolle Ladung Treibstoff für den zwielichtigen Dryden Vos (Paul Bettany) stehlen. Ihm hilft seine alte Jugendliebe Qi'ra (Emilia Clarke aus "Game of Thrones"). Dann hintergeht jedoch jeder jeden – Dryden Vos stirbt, Qi'ra übernimmt seinen Platz, Han bleibt mit Chewie zurück.

Einsam im Cockpit ihres Raumschiffs kontaktiert Qi'ra einen dunklen Typen, dem sie offenbar unterstellt ist. Ein Umhang ist zu sehen, eine Kapuze. Dann zeigt sich: Darth Maul aus "Episode I: Eine dunkle Bedrohung". 

Zumindest sieht der Bösewicht genau so aus:

(Bild: Lucasfilm)

Ist das wirklich Darth Maul?

Eigentlich: Nein. Die Ereignisse von "Solo" spielen nach "Episode I", und in dem Film starb Darth Maul. Er wurde von Obi-Wan Kenobi im Kampf halbiert und fiel in einen Reaktorschacht. Das hört sich sehr tot an.

Andererseits: Ja. Denn Darth Maul ist nicht länger tot. 

Was dafür spricht, dass hier tatsächlich Darth Maul zurückkehrt:

  1. Darth Maul ist ein beliebter Charakter. In den Zeichentrickserien hat er daher überlebt – sein Oberkörper bekam einfach Roboterbeine. 
  2. Der Zeichentrick ist auch für die Spielfilme entscheidend. Maul hat also überlebt. Unter seinem Umhang blitzen in "Solo" nun metallische Beine hervor.
  3. Am Ende greift er sogar nach dem ikonischen doppelten Lichtschwert, das Darth Maul führte.
  4. Was die Rückkehr perfekt macht: In "Solo" wird der Sith-Lord von Ray Park gespielt – dem gleichen Schauspieler, der damals Darth Maul in "Episode I" spielte.

Auch wenn der Name also nicht erwähnt wird, es ist ziemlich wahrscheinlich, dass der düstere Unterweltboss am Ende von "Solo" tatsächlich Maul ist. Und der scheint nun eine Unterwelt-Organisation anzuführen, die dem jungen Han Solo in künftigen Fortsetzungen das Leben schwer machen könnte.

Hinweis: In einer ersten Version haben wir geschrieben, dass die Zeichentrickserien für die Filme nicht entscheidend sind. Das stimmt nicht mehr. Seit 2012, seit dem Verkauf von "Star Wars" an Disney, gibt es eine einheitliche Zeitlinie zwischen Serien und Filmen. (geek.com)


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Lohnt sich der neue "Star Wars"-Film über Han Solo? Kommt darauf an...
Alden Ehrenreich spielt Harrison Ford

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Wie alles begann

Die "Star Wars"-Saga wird nun mit der Geschichte um Han Solo um einen weiteren Film erweitert. Den Anfang hatte "Rogue One: A Star Wars Story" gemacht. Diesmal geht es um die Vergangenheit des berühmt-berüchtigten Weltraumschmugglers. Bei dem Spin-off handelt spielt Nachwuchsstar Alden Ehrenreich in die Rolle, die in den alten Filmen von Schauspiel-Ikone Harrison Ford gespielt wird.

Darum geht es: Als Han (Alden Ehrenreich) mit Qi’ra (Emilia Clarke) von seinem Heimatplaneten Corellia entkommen will, wird er im letzten Augenblick von seiner Geliebten getrennt. In seiner Situation meldet er sich deshalb freiwillig zur Imperialen Armee, um sich dort zum Piloten ausbilden zu lassen.