Bild: 20th Century Fox
Was die ersten beiden Teaser verraten.

Er war der unterirdische Rapper Ali G, er war der schwule Fashion-Ösi Brüno. Vor allem aber war er Borat, der kasachische, antisemitische Reporter, der die USA in nervigen und weltfremden Fragen bloßstellte. 

Nun ist Sacha Baron Cohen mit einem neuen Projekt zurück – der Anti-Trump-Doku "Who is America?"

Das Projekt wird eine sogenannte Mockumentary, eine fiktionale Dokumentation mit viel Humor. Am 15. Juli wird sie im US-Sender "Showtime" laufen. Bisher gab es null Werbung oder Vorankündigungen – dann veröffentlichte Cohen plötzlich zwei Tweets mit kurzen Videoschnipseln.

Das verraten die ersten beiden Teaser über die neue Show:

1.

Sacha Baron Cohen legt sich mit Trump an.

In einem ersten Tweet zeigt der Schauspieler ein altes Zitat von Trump, in dem er über Sacha Baron Cohen schimpft und ihn als "drittklassig" bezeichnet. Außerdem gibt er Cohen den Rat, mal zu studieren:

Am Ende des Videos verspricht Cohen: Er hat nun eine Ausbildung. Dann wird das Logo der "Trump University" eingeblendet. 

Die "Trump University" war bis 2010 geöffnet, aber keine richtige Hochschule. Schülerinnen und Schüler, die dort ihre Ausbildung gemacht hatten, klagten danach: Sie seien abgezockt worden. Cohen könnte mit Ehemaligen gesprochen haben und den Skandal nun aufarbeiten  – mindestens aber will er sich mit Trumps Machenschaften als Unternehmer auseinandersetzen.

2.

Jede Menge Politiker bekommen bei "Who is America?" ihr Fett weg.

Allen voran Dick Cheney, wie der zweite Teaser zeigt:

Dick Cheney war Vizepräsident unter dem republikanischen Ex-Präsidenten George W. Bush und Verteidigungsminister unter dessen Vater. Er gilt als Hardliner und einer der "Falken", ein Kriegstreiber. In seine Amtszeit fallen die Beginne des Afghanistan-Krieges sowie beider Irak-Kriege.

Im Video signiert er eine Flasche, mit der angeblich Waterboarding betrieben wird – eine von der CIA angewandte, umstrittene Foltermethode. 

Wahrscheinlich weiß er nicht, dass er Cohen gegenübersitzt. Denn der verantwortliche Sender "Showtime" hat bereits angekündigt, dass Cohen sich wieder in eine Figur verwandelt – also ähnlich wie "Borat". Die neue Person sei "schamlos, kaltblütig und gestört". (Deadline)

Neben Cheney sollen auch Politiker wie Sarah Palin und Bernie Sanders auf die neue Cohen-Figur reingefallen sein:

Was wirklich passiert – und wann die Show in Deutschland verfügbar ist – bleibt noch offen.

Bis dahin kannst du dich mit dieser Szene trösten: dem ersten Treffen von Trump und Cohen.


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