Bild: Universum Film
Zum Beispiel: gute Sprüche und eine faszinierende Unterwasserwelt.

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Ein unmöglicher Auftrag

Mit "Renegades - Mission Of Honor" kommt ein Actionfilm der Superlative in die Kinos, wenn man bedenkt, dass der Streifen aus der Feder von Luc Besson ("Lucy", "Das fünfte Element") und Richard Wenk ("The Equalizer", "16 Blocks") stammt und Steven Quale ("Storm Hunters") für die Regie verantwortlich ist:

Eigentlich sollen die Navy-Seals unter dem Kommando des Befehlshabers Levin (J.K. Simmons) im Bosnienkrieg 1995 unter dem Radar bleiben. Die fünf Spezialisten Matt Barnes (Sullivan Stapleton), Stanton Baker (Charlie Bewley), Ben Moran (Joshua Henry), Jack Porter (Dimitri Leonidas) und Kurt Duffy (Diarmaid Murtagh) haben die Aufgabe, heimlich Kriegsverbrecher ausfindig zu machen und zu eliminieren. Als sie mit einem Panzer durch Sarajevo jagen, fliegt die Deckung auf. Die Mission ist eigentlich beendet und Levin verpasst den Spezialisten eine deftige Abreibung. 

Doch als sie Gerüchte über einen verborgenen Nazischatz in einem See hören, wollen sie sich auf ihre eigene Mission begeben und auf die Richtlinien pfeifen. Dazu nehmen sie sich die Einheimische Lara (Sylvia Hoeks) als Unterstützung. Verfolgt von serbischen Kopfgeldjägern unter dem Kommando von General Petrovic (Clemens Schick) machen sich die Seals auf, um den Goldschatz zu bergen.

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Kein Kriegsfilm à la Hollywood

Nicht alles, was nach Hollywood aussieht, ist auch zwangsläufig Hollywood! Der französische Regisseur und Drehbuchautor Luc Besson macht den Amis schon seit langer Zeit Konkurrenz und zeigt mit Filmen wie "96 Hours", "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" oder "Léon - Der Profi" gnadenlose Action, die dazu von erstklassigen Schauspielern wie Liam Neeson, Ethan Hawke, Jean Reno, Scarlett Johansson oder Zoe Saldana geschmückt wird. Dieses Mal darf nun Sullivan Stapleton ran, um mit seiner bekloppten Truppe nach dem Nazigold im Jugoslawienkrieg zu tauchen.

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Die Sprüche

Zum Glück ist "Renegades - Mission Of Honor" nicht ein rein ernster Kriegsfilm, der tragische Ereignisse porträtiert. Regisseur Steven Quale inszeniert die fünf Haudegen schnell und kess, die mit Witz jeder Gefahr trotzen und sich auch gegenseitig regelmäßig necken. Außerdem kann man sich auf viele One-Liner und Situationskomik gefasst machen, die den ganzen Ton des Films ausmachen. Klar augenzwinkernd-übertrieben erfüllen die Soldaten also eine schräge Mission.

Hups, Freudscher Versprecher?

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Die Dreharbeiten

Die Dreharbeiten begannen April 2015 und fanden zu großen Teilen in Berlin und Potsdam in dem dort ansässigen Studio Babelsberg statt, wo auch der 500.000 Liter fassende Wassertank steht. Unter anderem wurde im Mai 2015 zwei Wochen lang auf dem Lausitzflugplatz Finsterwalde/Schacksdorf gedreht, wo auch eine US-Army-Base nachgestellt wurde. Weitere Drehorte waren Malta und Belgien, der größte Teil der Dreharbeiten fand in Kroatien statt. Dort diente eine Brücke über die Dobra-Schlucht als Kulisse und natürlich war der See von Lokve ein wichtiger Ort. Am 28. August 2015 wurden die Dreharbeiten nach 73 Drehtagen beendet.

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Der Tauchgang

Das visuelle Highlight des Films besteht im Film nicht nur aus den Feuergefechten, Faustkämpfen und Explosionen, sondern vor allem die Unterwasserwelt lässt einen aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Regisseur Steven Quale ist unter Wasser voll und ganz in seinem Element und arbeitete bereits mit 21 Jahren an James Camerons "Abyss - Abgrund des Todes" (1989) mit. Bei "Titanic" (1997) war er sogar Regisseur der Second Unit . Genau wie Cameron, drehte auch Quale in echten Wassertanks und stellte mit diesen Bildern die schönsten Momente des Films her.


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