Schauspieler Ezra Miller verrät es dir in genau einer Minute!

Es geht weiter in der Zauberwelt von Joanne K. Rowling: Jahrzehnte vor der Handlung rund um Harry Potter spielt der Film "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind", der 2016 in die Kinos kam. Nun, zwei Jahre später, kommt die Fortsetzung: "Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen"

Aber was ist noch gleich im ersten Teil von "Phantastische Tierwesen" passiert?

Anders, als bei Harry Potter, basieren die Filme rund um Tierfreund Newt Scamander nicht auf millionfach verkauften Büchern. Die Erinnerung an die Handlung könnte daher bei dem einen oder der anderen etwas verschwommen sein. 

Das ist kein Problem, der Schauspieler Ezra Miller fasst gemeinsam mit uns die wichtigsten Punkte nochmal zusammen. 

Spoiler-Warnstufe rot

Wir haben dich gewarnt. Hier verraten wir alles. Wenn du die Serie oder den Film noch nicht gesehen hast und das noch vor hast, betrittst du diese Seite auf eigene Gefahr.

1 Die Hauptfigur Newt Scamander

(Bild: Warner Brothers)

Newt Scamander ist ein etwas verschrobener, aber liebenswerter Magizoologe, also ein Forscher magischer Tierwesen. 1926 kommt er mit einem Koffer voll gefährdeter – und gefährlicher – Arten in New York an. Eigentlich ist er nach Amerika gereist, um seinen vor Wilderern geretteten Donnervogel Frank in Arizona freizulassen. 

Leider brechen einige der mitgebrachten Tiere dabei aus seinem Koffer aus und Newt ist erstmal damit beschäftigt, sie wieder einzufangen.

2 Die Gegenspieler

In New York herrscht eine aufgeladene Stimmung. Zauberer und Hexen verstecken sich vor der Öffentlichkeit, die fanatische Gruppe der Second Salemers macht Jagd auf sie. Deren Anführerin Mary-Lou Barebone ist eine sadistische Kinderquälerin, die vor allem ihren Stiefsohn Credence unterdrückt.

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Das ist ein Problem, denn Credence platzt fast vor aufgestauter dunkler Magie. Er beherbergt in seinem Körper einen sogenanntern Obscurus, eine naturgewaltige, böse Kraft. Er verliert die Kontrolle und tötet seine Stiefmutter und -schwester.

Angespornt wird der eigentlich unfreiwillig böse Credence vom Chef der magischen Sicherheitsbehörde, dem Zauberer Graves. (Sollte der nicht eigentlich für Sicherheit sogen? 😱)

3 Die Nebencharaktere

(Bild: Warner Brothers)

Die wichtigsten Partner von Newt Scamander sind die ehemalige Aurorin Tina Goldstein (die nun eigentlich einen langweiligen Bürojob hat) und der Nicht-Magier Jacob Kowalski (der einfach nur einen Kredit für seine Bäckerei braucht). Süß: Jacob verliebt sich beim ersten Blick unsterblich in Tinas Schwester Goldie – eine Gedankenleserin. 

(Bild: Warner Brothers)

4 Der Plottwist

Auf der Jagd nach seinen entwischten Geschöpfen gerät Newt Scamander in den Kampf zwischen Hexenhassern und Zauberwelt. In einem U-Bahn-Tunnel kommt es zum Kampf zwischen Newt, Tina und Graves. Denn Graves versucht, Credence komplett auf die dunkle Seite zu ziehen, damit es zum Krieg zwischen den beiden Welten kommen kann. 

Am Ende des Kampfes kommt heraus, dass Graves in Wirklichkeit der in Europa gesuchte dunkle Zauberer Gellert Grindelwald ist. Der ist so etwas wie der Hitler der Zauberwelt, mit einem unbändigen Hass auf Muggel. 

Grindelwald will Krieg zwischen Menschen und Magiern anzetteln.

Grindelwald wird festgenommen, Credence wird von Auroren unschädlich gemacht. Doch ein kleines Fragment des Obscurus entkommt. Cliffhanger – und Anknüpfungspunkt für Teil zwei.

"Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen" startet am 15. November in deutschen Kinos. 


Today

Verkehrsminister feiert sich für Lösung im Dieselstreit – Marietta Slomka nimmt ihn auseinander

Die Autoindustrie hat jahrelang getrickst und verheimlicht, dann kam heraus, wie schlecht es um die Abgaswerte ihrer Fahrzeuge wirklich steht. Nun wird dafür ausgerechnet der Verbraucher bestraft – mit Fahrverboten von Dieselautos in bestimmten Städten. Das finden viele Leute ziemlich unfair. Der Verkehrsminister hingegen feiert sich nun für eine Einigung mit der Industrie und wird direkt im Anschluss in einem Interview hart angegangen.

Worum geht es genau?

Die deutschen Autohersteller haben sich bereiterklärt, Nachrüstungen an älteren Dieselautos zu bezahlen – allerdings nur unter bestimmten Bedingungen und nur bei Kosten bis maximal 3000 Euro pro Fahrzeug. Diese Einigung teilte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer nach einem Treffen mit Branchenvertretern am Donnerstag mit. Die Nachrüstungen gelten für "herstellerspezifische Maßnahmen", also auch Hardware an den Fahrzeugen. 

Vorher war Scheuer immer gegen solche Nachrüstungen. Woher kommt der plötzliche Sinneswandel?

Das fragte sich "heute-journal"-Moderatorin Marietta Slomka am Mittwochabend. In einem Interview sagte sie zu Scheuer: "Sie wissen seit Jahren, dass es dieses Problem gibt und Sie waren derjenige, der das bisher immer gebremst hat." Außerdem habe Scheuer in der Vergangenheit mehrfach betont, dass es Jahre dauern könnte, bis es technische Genehmigungen für die Nachrüstungen gebe. Hardware-Nachrüstungen bezeichnete Scheuer bisher immer als "Investition in die Vergangenheit".

Scheuers Erwiderung: Man habe ein Ergebnis innerhalb der Koalition erzielt und daran halte er sich. Seine politische Überzeugung sei aber: "Moderne Fahrzeuge in den Markt bekommen" und "die Flottenerneuerung hinbekommen". Alles in allem sei das Ergebnis also für ihn eine "frohe Botschaft".

Das sieht Marietta Slomka anders. Sie sagte:

"Nehmen wir mal an, ich wäre jetzt Frau Schmidt oder Frau Huber aus München und ich habe mir vor fünf Jahren einen Diesel gekauft, Euro 5, dafür auch ordentlich gelatzt, habe vor, den viele Jahre zu fahren und jetzt stehen Fahrverbote an. Da nutzt mir auch so eine Umtauschprämie nichts."

Wie reagierte Andreas Scheuer?

Er möchte mit "Frau Slomka" gerne zu einem Autohändler, um zu "schauen, welche Möglichkeiten es da gibt". Darauf hat sie aber herzlich wenig Lust.

"Ich kann doch nicht, wenn ich mir vor vier Jahren ein Auto gekauft habe, mir jetzt einfach sagen lassen: 'Mensch, nimm doch die Prämie, wir gehen zusammen zum Autohändler und dann kauf' dir ein neues Auto für wahrscheinlich weit mehr als 30.000 Euro'", so Slomka.

Die deutsche Automobilindustrie habe nachweislich "getrickst und manipuliert" und damit zu dem "Schlamassel" beigetragen. Die Dieselverbote innerhalb der Städte hätten laut Slomka verhindert werden können, wenn die Industrie zuvor die Schadstoffwerte korrekt angegeben hätte.

Scheuer entgegnete, die Manipulationen hätten nichts mit der Schadstoffsituation und den Fahrverboten in den Städten zu tun. Slomka habe aber recht mit der Kritik an der deutschen Automobilindustrie, sagte er. Diese setze derzeit aber alles daran, "Vertrauen zurückzugewinnen und ordentlich am Image zu arbeiten".

Fazit: Slomka und Scheuer werden wohl keine Freunde.

Scheuer sagte noch, dass mit den Umtauschprämien eine Anschlussmöglichkeit geschaffen worden sei: Für Kundinnen und Kunden gäbe es keine negativen Auswirkungen, man kümmere sich um jedes Anliegen. 

"Dann werden wir mal sehen, ob das dann beim Bürger und beim Autofahrer so ankommt und ob sich die Industrie daran hält", beendete Slomka das Gespräch. 

Das Interview könnt ihr euch hier ansehen: