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Der Knuddelbär ist zurück!

Schon im Jahre 2014 hat sich der knuffelige Teddybär im Dufflecoat und mit Hut in Millionen Herzen der Zuschauer gespielt und war wider Erwartungen der Überraschungshit (mit weltweit eingespielten 260 Millionen Dollar). Die Mischung zwischen Animations- und Realfilm kam unwahrscheinlich gut an und wurde deshalb in ein neues Abenteuer gepackt.

Paddington (deutsche Synchronisation: Elyas M’Barek) hat es sich nach seinem letzten Abenteuer in London gemütlich gemacht und lebt nun mit Henry (Hugh Bonneville) und Mary Brown (Sally Hawkins) im beschaulichen Windsor Garden, wo er von allen Nachbarn abgöttisch geliebt wird. Als der 100. Geburtstag von Tante Lucy (Imelda Staunton) bevorsteht, braucht Paddington Geld, denn er hat in einem Antiquitätenladen ein besonderes Pop-up-Buch entdeckt, was er ihr nach Peru schicken will.

Also fängt er an zu arbeiten und muss feststellen, dass es für einen tollpatschigen Bären gar nicht so einfach ist, sein eigenes Geld zu verdienen. Nach allen Strapazen wird dem weichen Bären auch noch das schöne Buch geklaut. Gemeinsam mit Familie Brown macht sich Paddington auf die Suche nach dem Dieb, doch diese erweist sich als komplizierter als gedacht, denn der Dieb ist ein Meister der Verkleidung.

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Kindheitserinnerungen werden wach

Erfunden wurde Paddington-Bär bereits 1958 von Michael Bond, als er seiner Frau einen Teddybären schenkte. Seitdem sind inzwischen mehr als 20 Geschichten rund um den niedlichen Bären erschienen, die seitdem viele Kinderherzen höher schlagen lassen. Dazu ist der Film das perfekte Familienabenteuer, weil es neben den unzähligen kinderfreundlichen Elementen auch Anspielungen für die erwachsenen Zuschauer gibt.

Der nächste Familienausflug sollte damit schon stehen!

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Die Tollpatschigkeit

Zugegeben: Fast keiner ist so tollpatschig wie Paddington. Doch genau dafür lieben ihn ja alle, denn das macht ihn zu etwas Besonderem. 

Daneben tragen eben diese Momente dazu bei, dass es dem Film an Humor nicht fehlt und Paddington wieder unfreiwillig für reichlich Chaos sorgt. So löst er als Gehilfe im Friseursalon eine Kette von Ereignissen aus, die einen Kunden letztendlich kahl dastehen lassen oder bringt eine ganze Armee von Häftlingen gegen sich auf. 

Doch niemand kann dem herzensguten Bären böse sein, so dass er sogar das Herz des härtesten Sträflings erwärmt. Selten schafft es eine computeranimierte Figur, echte Emotionen transportieren und in anderen hervorrufen zu können.

Ohje, typisch Paddington..

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Ein Augenschmaus

Auch visuell überzeugt "Paddington 2”: Man kann in den detailverliebten Kulissen und Dekors schwelgen, es werden alte Filmausschnitte eingestreut und auch auf eine 3D-Version wurde bewusst und zu Recht verzichtet - Großes 3D-Kino ganz ohne lästige Brille gibt es trotzdem, wenn das Pop-up-Buch in einer Szene des Films "zum Leben erweckt wird” und Paddington sich durch die Menschen und Gebäude der aufgeklappten Seiten bewegt.

Noch mehr Kino:

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Hugh Grant stiehlt dem Bär fast die Show

Im ersten Teil war Nicole Kidman mit ihrer Rolle als die böse Tierpräparatorin Millicent Clyde die Spitze des Eisberges neben dem regulären Cast, der auch im zweiten Teil aus Hugh Bonneville (Bekannt aus "Notting Hill”) und Sally Hawkins (Bekannt aus "Godzilla ”) besteht. Dieses Mal darf der Part des Bösewichts natürlich wieder nicht fehlen und wird von Hugh Grant ( "Cloud Atlas”) übernommen. Dabei schafft es Grant nur allzu herrlich, sich selbst und sein Image auf die Schippe zu nehmen, wenn er den tief gefallenen Schauspieler Phoenix Buchanan darstellt, der seinem einstigen Erfolg nachhängt.

Außerdem schlüpft Brendan Gleeson ( "Braveheart”, "Edge of Tomorrow” ) in die Rolle des Safe-Knackers Knuckles McGinty, der anfangs zwar nicht gerade bärfreundlich wirkt, bald aber ein richtig guter Freund von Paddington wird.

Die Paddington-Crew auf dem roten Teppich:


Today

Sängerin wirft "Backstreet Boy" Nick Carter Vergewaltigung vor

Die US-Sängerin Melissa Schuman wirft Nick Carter vor, sie vor 15 Jahren vergewaltigt zu haben. Der Sänger bestreitet das. In ihrem Blog schreibt Schuman, dass der "Backstreet Boy"-Sänger sie gegen ihren Willen entjungfert habe. Er soll damals 22 Jahre alt gewesen sein, sie 18 Jahre.

Das ist Melissa Schuman: