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Das Spin-Off der "Ocean's"-Trilogie

Nach sage und schreibe 11 Jahren ist es wieder Zeit für einen unglaublichen Heist und dieses Mal übernehmen die Frauen das Zepter. Der "Die Tribute von Panem"-Regisseur Gary Ross zeigt in seinem Spin-Off-Sequel "Ocean’s 8", wie eine Gruppe von Meisterdiebinnen einen spektakulären Raubzug auf der Met Gala in New York durchzieht:

Danny Oceans Schwester Debbie (Sandra Bullock) wird nach fünf Jahren aus dem Knast entlassen und hat einen genialen Plan geschmiedet, um sich bei ihrem Ex zu rächen. Bei der exklusiven Spendengala in New York will sie ein legendäres Diamanten-Collier im Wert von 150 Millionen Dollar vom Hals des It-Girls Daphne Kluger (Anne Hathaway) stehlen. Den Coup kann sie jedoch nicht alleine starten und stellt deshalb ein Team von qualifizierten Ganovinnen zusammen. Gemeinsam mit der motorradfahrenden Lou (Cate Blanchett), Diamanten-Expertin Amita (Mindy Kaling), der Hackerin Nine Ball (Rihanna), Organisationstalent Tammy (Sarah Paulson), Taschendiebin Constance (Awkwafina) und Modedesignerin Rose (Helena Bonham Carter) schmuggelt sie sich auf die größte Party des Jahres. Wer mitgezählt hat, wird sich fragen, wo die achte Person abgeblieben ist und wer es ist.

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Die smarten Ganovinnen

Kaum ein Film kann mit so viel Frauenpower mit purer Kriminalität gekoppelt dienen wie "Ocean’s 8". Und dann sind das nicht nur irgendwelche Frauen, sondern die Crème de la Crème Hollywoods. Mit Sandra Bullock ( "Blind Side") an der Spitze der Frauen-Gang gehören unter anderem Cate Blanchett ( "Carol") , Helena Bonham Carter ( "Fight Club", "Sweeney Todd") , Anne Hathaway ( "Der Teufel trägt Prada") und Rihanna ( "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten") zu den Sternchen der Gruppe, die sich auf die größte Party des Jahres schmuggeln, um den dreistesten Coup aller Zeiten zu starten.

Ein weiteres Highlight sind außerdem Cameo-Auftritte von Kim Kardashian, Kylie Jenner, Katie Holmes, Heidi Klum und der "Vogue"-Chefredakteurin Anna Wintour. Das kann ja nur glamourös werden.

Schon immer war der "Ocean’s"-Cast herausragend:

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Die altbekannten Gesichter

Bei "Ocean’s 8" wird den Fans der Vorgänger-Filme vieles bekannt vorkommen. Nicht nur die anfängliche Szene, in der Debbie aus dem Knast kommt (eine Parallele zum ersten Auftritt ihres Bruders Danny) ist eine Anspielung auf die Reihe, sondern auch alte Gesichter werden wieder zu sehen sein und eine Rolle spielen. So schlüpfen zum Beispiel Matt Damon und Carl Reiner als Linus Caldwell und Saul Bloom wieder in ihre Rollen.

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Eine neue Trilogie?

Man könnte fast behaupten, dass der Titel "Ocean’s 8" nicht ganz durch Zufall ausgewählt und schon lange geplant wurde: Es wurde nämlich darüber spekuliert, ob der Film den Grundstein für eine neue Trilogie legen könnte. Immerhin würden genau zwei Filme - "Ocean’s 9" und "Ocean’s 10" - in die gesamte Reihe passen, bevor sie am Ursprung "Ocean’s 11" anknüpfen.

Macht euch bereit:

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Die Doppeldeutigkeiten

Die Trilogie von Soderbergh ist vor allem so erfolgreich geworden, weil sich die Reihe durch seine Fülle an selbstreferentiellen Doppeldeutigkeiten und Dialogen von anderen gewöhnlichen Gangsterfilmen abhebt. Das liegt vor allem daran, dass die Schauspieler sehr viel improvisieren durften und man sich somit an vielen Stellen gar nicht sicher sein kann, ob gerade die Filmfiguren oder doch eher die befreundeten Schauspieler miteinander reden.

Auch in der weiblichen Version "Oceans 8" gibt es jede Menge an doppeldeutigen Dialogen. Doch dieses Mal verweisen diese nicht auf die Schauspielerbeziehungen, sondern auf die aktuellen Gesprächsthemen in Hollywood. Es werden die Debatten um " Wonder Woman" aufgegriffen und auch der Machismo, vor allem der aus den Vorgängerfilmen, wird subtil angesprochen. Catherine Zeta-Jones und Julia Roberts mussten nämlich genau deswegen bei "Ocean’s 13" aussteigen: Den Regisseuren war es "nicht möglich", den Schauspielerinnen gehaltvolle Rollen zu geben. Macht euch also auf einige Seitenhiebe gefasst.

Und was wäre euer Hashtag in der Gruppe?:


Gerechtigkeit

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