Bild: Nintendo
Und das ist gar nicht mal so dumm.

Nintendo ist jetzt aus Pappe. Das Unternehmen stellt eigentlich Konsolen her, mit denen man Videospiele zocken kann. Nun gibt es einen Baukasten mit Pappe, Schnur und Gummibändern. Je nach Anleitung können die Teile zu unterschiedlichen Objekten zusammengefaltet oder -gesteckt werden – in eine Angel, ein Klavier oder ein Auto zum Beispiel.

Der Baukasten heißt Labo – Nintendo will damit eine ganz neue Art des Spielens ermöglichen.

Das neue System wurde am Mittwoch vorgestellt. Es ist keine eigenständige Konsole, sondern eine Ergänzung für die Switch (Nintendo). Das heißt: Spieler brauchen immer noch eine digitale Konsole, mit den Pappstücken können sie sich aber Zubehör drum herum basteln.

So sieht das Set mit seinen Einzelteilen aus:
(Bild: Nintendo)

Anstatt nur Videospiele zu spielen, sollen Nutzer also erst mal bauen. Labo wird also eine analoge Digitalkonsole. 

Auf der Switch wird es aber eine interaktive Anleitung geben, mit der man die Bausätze versteht – also eine Art virtuelles Ikea. 

Und so sehen die Teile aus, die man bauen kann:
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In diesem Video zeigt Nintendo alles in Interaktion:

Die Idee hinter all dem: Videospiele waren schon immer ein Zeichen für Kreativität. Jetzt denkt Nintendo weiter und holt diese Kreativität in die Wirklichkeit. Beides verschmilzt dann ähnlich wie die Pokemon-Jagd bei "Pokemon Go".

Neben dem klassischen Bau-Set soll es auch ein sogenanntes Robot-Set geben. Damit kann der Spieler sich einen Papp-Rucksack bauen und in die Rolle eines Roboters schlüpfen. In Deutschland sollen die Sets ab dem 27. April verfügbar sein. 

Wie viel sie kosten werden, ist noch unklar. In den USA werden die Sets aber 69,99 Dollar und 79,99 Dollar kosten. Ganz schön viel für ein bisschen Pappe. 

Hier haben wir die Switch für euch getestet:


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