Bild: Syfy
Der erste Trailer zu "Nightflyers".

Fans von "Game of Thrones" warten immer noch sehnsüchtig auf das nächste Buch von Autor George R. R. Martin. Oder wenigstens auf den Beginn der finalen Staffel der Serie. 

Aber Martin selbst hat erst mal Anderes im Sinn – nämlich die Verfilmung seines Science-Fiction-Horrors "Nightflyers". Das Buch hat Martin in den Achtzigern geschrieben, nun wird es vom US-Sender Syfy verfilmt.

Der erste Blick zeigt: "Nightflyers" wird so blutig wie "Game of Thrones" – nur im Weltraum.

Wer aber eine klassische "Game of Thrones"-Erzählung erwartet, liegt falsch. Syfy zeigt nicht einfach nur Szenen aus der Serie, sondern auch Aufnahmen hinter den Kulissen. Auch George R. R. Martin kommt zu Wort. Er beschreibt die Serie als "Psycho in Space". Es wird also mehr gruseliges Versteckspiel in einem Raumschiff denn intergalaktisches Schlachtenepos.

"Nightflyers" handelt von acht Wissenschaftler auf einer Expedition ins All, um einen Weg zur Rettung der Erde zu finden. Ihr Raumschiff heißt "Nightflyer", das mit einer eigenen künstlichen Intelligenz ausgestattet ist. Doch scheint sie zur Gefahr für die Forscher zu werden: Als einer der Wissenschaftler ermordet aufgefunden wird, bricht Angst unter der Besatzung aus.

Irgendwie erinnert es also auch an den SciFi-Klassiker "2001: Odyssee im Weltraum" von Stanley Kubrick. 

In den USA startet Syfy die Ausstrahlung der zehn Episoden im Herbst. Die internationalen Rechte liegen bei Netflix – entsprechend dürfte die Serie dann zeitnah über den Streamingdienst im Angebot sein. Ideal, um die Wartezeit bis zur nächsten Staffel "Game of Thrones" zu überbrücken.

Hier kannst du den Trailer sehen:


Tech

US-Investoren verklagen Facebook nach Diebstahl von 50 Millionen Nutzerdaten
Das Unternehmen sieht sich derweil als Opfer des Nutzerdaten-Skandals.

Facebook gerät weiter unter Druck: Erste Investoren haben Klage vor dem US-Bundesgericht gegen das Unternehmen eingereicht, nachdem bekannt wurde, dass Daten von bis zu 50 Millionen Nutzern in die Hände der britischen Firma "Cambridge Analytica" gelangt sind. 

Der Vorwurf: Facebook soll Cambridge Analytica entgegen des Datenschutzes erlaubt haben, an Nutzerdaten zu gelangen.

Das Unternehmen soll mit Hilfe der Daten beispielsweise im US-Wahlkampf 2016 personalisierte Werbung geschaltet haben und so die Wahlentscheidung der Nutzer möglicherweise beeinflusst haben. Das bestreitet Cambridge Analytica. (Zeit/tagesschau)