Mit dabei: "Anchorman" mit Will Ferrell

Die besten Neustarts der Woche - auf Netflix:

Wenn du diese Woche noch einen unterhaltsamen Einstieg ins Wochenende suchst, hat Netflix die passenden Neuerscheinungen: „Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy“ nimmt mit zahlreichen Comedy-Stars die Fernsehbranche 1970er Jahre auf die Schippe und mit „Ocean’s Thirteen“ bekommst du einen beliebten Klassiker dazu. Um die wichtigen Dinge im Leben geht es außerdem in „The Incredible Jessica Jones“ und nachdenklich macht die Doku „Daughters of Destiny“.

Anchorman - Die Legende von Ron Burgundy (Start 26.07.)

Wir sind es gewohnt, dass die Fernsehnachrichten sowohl von Männern als auch Frauen moderiert werden, in den 1970er Jahren war das aber noch ganz anders. Genau davon handelt die Komödie „Anchorman“ von Adam McKay: Für Star-Moderator Ron Burgundy (Will Ferrell) bricht das Weltbild zusammen, als ihm eine Frau – Kollegin Veronica Corningstone (Christina Applegate) – Konkurrenz macht. Wer gewinnt wohl den Geschlechterkampf?

Das sagen die Fans:

Wenn Danny Ocean (George Clooney) einen Coup plant, bedeutet das Präzision, flotte Sprüche und fassungslose Casinobesitzer. Dafür kennen und lieben wir Ocean und sein Team. Im dritten Teil der Filmreihe von Steven Soderbergh geht es gegen Casinobetreiber Willy Bank (Al Pacino). Um ihn vom Thron zu stoßen braut Ocean auf seine coolen Jungs Rusty (Brad Pitt), Linus (Matt Damon) und Co. Doch der Plan funktioniert nur mit einem alten Bekannten: Terry Benedict (Andy Garcia).

Altbewährt:

Warst du auch schon einmal in der Situation, dass dein perfekter Lebensentwurf vor dir in Trümmern lag? So geht es Jessica James (Jessica Williams), die in New York als angehende Theaterautorin lebt. Sie kommt allerdings gerade aus einer Beziehung und kämpft mit den Erinnerungen – ein Zustand, den sie der frisch geschiedene Boone (Chris O’Dowd) nur allzu gut verstehen kann. Womöglich entsteht aus dem gemeinsamen Kummer aber etwas Neues für die beiden?

Ein Muss für alle Netflix-Abonnenten:

Daughters of Destiny, Staffel 1 (Start 28.07.)

Filme wie „Slumdog Millionär“ haben uns eindrucksvoll gezeigt, was es heißt als armer Mensch in Indien geboren zu werden. Der Film basierte auf einer wahren Geschichte, aber „Daughters of Destiny“ zeigt, wie es wirklich ist – ohne den Schutzschild der Fiktion. Filmemacherin und Oscar-Preisträgerin Vanessa Roth hat sieben Jahre lang Frauen in Indien mit der Kamera begleitet, die um eine bessere Zukunft kämpfen. Netflix zeigt die Serie exklusiv.

Doku-Fans aufgepasst:

Das sind die besten Neustarts auf Amazon:

Auf Amazon wird es dieses Wochenende musikalisch, denn die Country-Serie „Nashville“ wird um Staffel vier erweitert. Sportfans bekommen außerdem Einblick in die Football-Liga mit „All or Nothing: A Season with the Los Angeles Rams“ und der russische Historienfilm „Viking“ verspricht Spannung. Nicht verpassen solltest du außerdem die starbesetzte Bestsellerverfilmung „ Die gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern in der Reihenfolge ihrer Erstaufführung“.

All or Nothing: A Season with the Los Angeles Rams (Start 25.07.)

Schon in ihrer ersten Staffel hat die Sport-Doku-Serie „All or Nothing“ bewiesen, dass es keine Fiktion braucht, um emotionale Geschichten über Football zu erzählen. In der zweiten Staffel begleitest du eine komplette Saison der Los Angeles Rams, für die es um den Klassenerhalt in der Football-Liga geht. Nicht nur auf dem Feld, sondern auch im Privaten müssen die Spieler und ihr Trainer Sam McVay hart für diesen Traum kämpfen.

Echte Emotionen:

Country-Musik klingt fröhlich und unbeschwert, aber abseits der Bühne ist von dieser sonnigen Fassade nichts zu spüren. Dort geht es um knallhartes Durchsetzungsvermögen. In „Nashville“ liefern sich Country-Diva Rayna James (Connie Britton) und Newcomerin Juliette Barnes (Hayden Panettiere) einen heftigen Schlagabtausch. „Queen of Country“ zu sein hat einen hohen Preis.

Serienfans sagen:

Die gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern in der Reihenfolge ihrer Erstaufführung (Start 27.07.)

Hinter diesem ellenlangen Titel verbirgt sich der amerikanische Bestseller des New York Times-Journalisten Kevin Wilson. 2011 feierte er mit seinem Debütroman, der im Englischen kurz und knapp „The Family Fang“ heißt enorme Erfolge und wurde 2015 von Jason Bateman verfilmt. Die titelgebende Familie besteht aus dem Performancekünstler-Ehepaar Caleb (Christopher Walken) und Camille Fang (Maryann Plunkett) und ihren Kindern Annie (Nicole Kidman) und Buster (Jason Bateman). Letztere haben müssen wegen ihren kreativen Eltern einige sehr peinliche Erfahrungen machen.

Wenn Schauspieler zum Regisseur werden:

Viking (Start 31.07.)

Der russische Film „Viking“ von Andrey Kravchuk erzählt eine höchst ungewöhnliche Wikinger-Geschichte, denn der titelgebende Held Vladimir (Danila Kozlovsky) ist eigentlich Prinz des Reiches Kiewer Rus. Nach dem Tod seines Vaters und der Machtübernahme seines Halbbruders muss er aber ins Exil nach Schweden fliehen. Hier plant er seine Rache: Mit einer Armee von Nordmännern will er seine Heimat zurückerobern und seinen Anspruch auf die Herrschaft geltend machen. Der Film basiert auf den historischen Daten der Nestor-Chroniken aus dem 12. Jahrhundert.

Ein Geheimtipp aus Russland:


Fühlen

Welchen Gegenstand von deiner oder deinem Ex kannst du nicht wegwerfen?

Es ist dieses eine Foto aus dem Urlaub, in dem die Beziehung noch lief. Oder das T-Shirt, das noch immer in der Schublade der Kommode liegt – obwohl mit dem Menschen, mit dem man für einige Zeit zusammen war, nichts mehr läuft.

Was wir vom anderen behalten, obwohl die Beziehung längst vorbei ist, kann ganz unterschiedlich sein. Eine vertrocknete Rose, ein Aschenbecher, ein Paar Schuhe, der Rest eines Deodorants