Bild: Netflix
Nichts ist schöner als Scheitern.

Backen ist eine Kunst. Leider beherrscht sie nicht jeder – was uns in der neuen Netflix-Show "Das Gelbe vom Ei" eindrucksvoll bewiesen wird. Drei Hobbybäcker, die allem Anschein nach zwei linke Hände besitzen, müssen innerhalb kürzester Zeit Meisterwerke aus dem Internet nachbacken. Sie versagen dabei grandios.

Teilnahmevoraussetzung: Kein Backtalent.

Klebende Tortenböden und brennende Mikrowellen sind dabei das kleinste Problem der Bäcker. Denn das Endergebnis muss dem Vorbild 1:1 gleichen. Eine Mission, die zur Freude des Zuschauers unmöglich zu sein scheint. 

  • Da ist zum Beispiel die Kandidatin Toni, die einen Imbiss besitzt, aber eine eigene Bäckerei eröffnen möchte. Sie nennt das Backen ihren persönlichen "Albtraum"
  • Oder Ex-Polizist Sal, der seine Deko-Schokolade in die Mikrowelle legt, damit fast das Studio in Brand setzt und später die Buttercreme vergisst, die seine Tortenböden zusammenhalten soll. 

Ideale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme an einer Back-Show. Den Bäckern beim Scheitern zuzuschauen – in diesem Fall ist das alles ziemlich witzig.

Dieser Twitterer bewirbt sich schon mal mit seinem Meisterwerk:

Im Original heißt die Show "Nailed it". 

So sieht sie aus:

  • Warum lohnt sich die Show?

Die Show ist ein Trost für all diejenigen, denen das Talent zum Backen selbst abhanden gekommen ist – so wissen sie wenigstens, dass sie nicht alleine sind.

  • Was ist nicht so gut?

Die Anzahl der Folgen. Es sind derzeit nämlich nur sechs.

Inspiriert wurde die Sendung übrigens vom Hashtag #cakefail, unter dem Hobbybäcker aus aller Welt stolz ihre missratenen Kreationen präsentieren.

Zum Beispiel dieses "Einhorn":

Dieses extrem traurige Krümelmonster:

Dieser "Igel":

Diese aufgedunsene, als Mickey Mouse getarnte Orange:

Spongebob auf Crystal Meth:

Oder R2D2 als bemalte Mülltonne:

Ihr habt #cakefails, die ihr uns zeigen möchtet? Her damit

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Gerechtigkeit

Dieser Typ sagt, er habe Facebook erledigt
Wer ist Christopher Wylie?

Christopher Wylie trägt sein Haar pink und ein Piercing zwischen seinen Nasenlöchern. Es gibt aktuell wahrscheinlich keinen Mann, der Facebook-Chef Mark Zuckerberg mehr aufregt. 

Wylie ist Ko-Gründer der US-Firma "Cambridge Analytics" und arbeitete dort bis 2014. Jetzt ist er Whistleblower. 

Das bedeutet, er hat interne Informationen öffentlich gemacht, die dem Unternehmen, und in diesem Fall auch Facebook, schaden. Wylie will Strippenzieher des größten Datenlecks in der Geschichte von Facebook gewesen sein. Er sagt: "We broke Facebook." (Guardian)