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"The Kissing Booth" und was noch neu ist diese Woche

Nichts passt besser zusammen als tragische Ereignisse und die Probleme von Teenagern, die im Gegensatz zu echten Problemen als tragisch angesehen werden. Deshalb gibt es bei Netflix einfach beides: In der Komödie "The Kissing Booth" wird Elle endlich zum ersten Mal geküsst, doch ihr Schwarm ist der Bruder ihres besten Freundes. 

"Notwehr" ist ein japanischer Film, in dem ein Anwalt eines Verbrechens beschuldigt wird und vor dem Gesetz flieht und in der Dokumentation "Evil Genius" geht es um ein schreckliches Verbrechen.

The Kissing Booth (Start 11.05.)

Elle Evans (Joey King) gehört in der Schule zu den Spätzündern und wurde noch nie geküsst, was super peinlich ist. Deshalb fasst sie allen Mut zusammen und beschließt, beim Frühlingsfest der Schule eine Knutschkabine zu betreiben. So kommt es unverhofft dazu, dass sie ihren Schwarm Noah Flynn (Jacob Elordi) küssen kann. Er ist ein richtiger Draufgänger, aber leider auch der Bruder von Elles bestem Freund Lee (Joel Courtney) und somit total tabu für sie. Wie soll sie sich entscheiden? Die Freundschaft zu Lee bewahren oder auf das Herz hören?

Manchmal kann man dem besten Freund eben nicht alles erzählen:

Evil Genius (Start 11.05.)

Die vierteilige Netflix-Dokumentation behandelt die unglaubliche Geschichte des "Pizza Bomber Heist" sowie die anschließenden Ermittlungen des FBI. Alles beginnt mit dem grausigen Tod eines Pizzaboten, der mit einer Bombe um seinen Hals eine Bank ausraubt.

Man glaubt es kaum, bis man es gesehen hat:

Notwehr (Start 07.05.)

International als "Manhunt" bekannt, beruht der japanische Film aus dem Jahr 1976 auf einem Roman. Aufgrund von falschen Vermutungen wird der schlagfertige Anwalt Qiu Du (Hanyu Zhang) eines Verbrechens beschuldigt. Er versucht alles, um seinen Namen wieder reinzuwaschen und ist auf der Flucht vor dem Gesetz. Dabei trifft er auf eine Frau, die ihn unterstützt. Doch sie selbst verbirgt ein dunkles Geheimnis.


Food

900 Euro für einen Grill ausgeben und dann Billigfleisch grillen – geht's noch?
Der Kugelgrill als Status.

Sonne, Wochenende, Grill, das gehört zusammen wie Einigkeit und Recht und Freiheit. Es gibt für die Deutschen kein größeres Hobby als Ruß, ob nun beim Dieselauto oder der Zubereitung von Fleisch unter freiem Himmel.

Ich freue mich auch schon. Ich bin verabredet mit Freundinnen und Freunden. Gepflegt grillen gehen. Paar Getränke verhaften.

Früher hätten wir einfach einen Wegwerf-Grill geholt. Aber darüber sind wir hinaus. Ist ja auch nicht besonders nachhaltig. Mit 30 Jahren gehört es sich offenbar, über Grillhersteller und ihre besten Modelle Bescheid zu wissen. Meine Grillkollegen unterhalten sich über durchdachtes Smoken, kaufen Spähne aus Kirschholz und bändeschwere Fachliteratur. 

Die Brutzelkästen auf Deutschlands Terrassen sind Statussymbole. Es zählen Marke, Größe, Hitze und es geht immer noch besser. Sie heißen Broil King, Napoleon Prestige oder gleich Genesis, also Schöpfung.

Kaum fassbare 1200 Euro geben Griller im Schnitt für Nobelteile mit Gasbetrieb aus, berichtet der Hessische Rundfunk.

Was hingegen auf dem Rost landet, ist viel zu oft grilldeutsche Standardware: Nacken, Wurst, Pute. Keine Experimente!

Alles wird immer teurer. Bis auf das Fleisch.