Einer von beiden ist der Echte.

Nur Zufall oder Bestimmung? Diese Woche geht es in den Film- und Serienstarts bei Netflix um außergewöhnliche Geschehnisse: Was wäre, wenn Hitler heute wieder zurückkehren würde? Die Satire-Verfilmung "Er ist wieder da" beantwortet diese Frage mit viel schwarzem Humor.

"Sense8" ist die Science-Fiction-Serie, in der bei acht Personen rund um den Erdball verteilt eine mentale Verbindung durch ein tragisches Ereignis entsteht und im Fantasy-Abenteuer "Elliot, der Drache" geht es um die Freundschaft zwischen einem Jungen und seinem Drachen.

In der von Netflix produzierten Komödie "Alex Strangelove" ist sich ein Teenager, der seine Jungfräulichkeit verlieren will, seiner sexuellen Orientierung nicht sicher und in der romantischen Sommerromanze "Briefe an Julia" sorgt der Fund eines fünfzig Jahre alten Briefes für viel Verwirrung.

Elliot, der Drache (Start 05.06.)

Mr. Meacham (Robert Redford) ist nicht nur für seine Schnitzereien bekannt, sondern auch dafür verantwortlich, dass sich jedes Kind die Legende eines tief im Wald lebenden Drachens erzählen. Nur seine Tochter Grace (Bryce Dallas Howard) glaubt nicht an den Humbug, bis sie eines Tages im Wald Waisenkind Pete (Oakes Fegley) begegnet. Er behauptet, seit 6 Jahren mit dem grünen Drachen Elliot im Wald zu leben. Als sie in Petes Erzählungen deutliche Ähnlichkeiten mit denen ihres Vaters entdeckt, geht sie der Geschichte auf den Grund und beginnt eine spannende Reise.

Sense8 (Start 08.06.)

Die 8 sich fremden Menschen Will (Brian J. Smith) aus Chicago, Lito (Miguel Ángel Silvestre) aus Mexico City, Wolfgang (Max Riemelt) aus Berlin, Riley (Tuppence Middleton) aus Island, Kala (Tina Desai) aus Mumbai, Nomi (Jamie Clayton) aus San Francisco, Sun (Doona Bae) aus Seoul und Capheus (Aml Ameen) aus Nairobi leben auf dem Globus verteilt und haben alle ihre eigene Geschichte. Dennoch sind sie nach einem tragischen Ereignis sowohl mental als auch emotional miteinander verbunden. Mit ihrer außergewöhnlichen Fähigkeit könnten sie die Zukunft der Menschheit für immer verändern.

Wie es sich anfühlt, auf die Serie zu warten:

Briefe an Julia (Start 07.06.)

1957 verbrachte die Britin Claire (Vanessa Redgrave) ihre Ferien in Italien und heftete, wie viele andere verliebte Touristen, einen Brief an das Anwesen aus Shakespeares Romeo und Julia. 50 Jahre später macht Sophie (Amanda Seyfried) mit ihrem Verlobten Victor (Gael García Bernal) in Verona Urlaub und findet Claires Brief von damals, in dem sie ihre Zweifel niederschreibt, ob sie nach London zurückkehren oder bei ihrem geliebten Lorenzo bleiben soll. Fasziniert beantwortet Sophie den Brief und hofft, dass die alte Dame zurückkehrt, um ihre Jugendliebe zu suchen. Claire kommt tatsächlich nach Italien - zusammen mit ihrem Enkel.

Ein Treffen, das beide Leben verändert:

Alex Strangelove (Start 08.06.)

Alex (Daniel Doheny) ist ein vorbildlicher Schüler und tritt einer strahlenden Zukunft entgegen. Zu seinem Glück fehlt ihm nur noch eins: Die Jungfräulichkeit verlieren. Dies möchte er am liebsten mit seiner Freundin (Madeline Weinstein), allerdings scheint er sich seiner sexuellen Orientierung nicht ganz im Klaren zu sein. Als er nämlich den schwulen Jungen Elliot (Antonio Marziale) kennenlernt, spielen Alex’ Gefühle verrückt. Er begibt sich auf eine Achterbahnfahrt aus sexueller Experimentierfreude, Liebe und Freundschaft.

Er ist wieder da (Start 09.06.)

Im Jahr 2015 wacht Adolf Hitler (Oliver Masucci) plötzlich ohne jegliche Erinnerung irgendwo in Berlin-Mitte auf. Er muss feststellen, dass seit dem Krieg 70 Jahre vergangen sind und die Welt nunmehr von Frieden, Facebook und Fernsehen geprägt ist. Er versucht weiterhin sein Ziel der Weltherrschaft zu verfolgen. Doch niemand nimmt ihn ernst, weil ihn alle nur für einen Comedian halten. So wird er bald zum TV-Star.

Schwarzer Humor ist beim Zuschauer vorausgesetzt!:


Gerechtigkeit

Rate mal, wie viel diese jungen Leute verdienen
Wir haben Menschen nach ihrem Beruf und Gehalt gefragt.

Über Geld spricht man in Deutschland eher ungern. Meist weiß man nicht, was die Freunde so verdienen, selbst in einigen Beziehungen ist das genaue Gehalt der Partnerin oder des Partners unbekannt.

Dabei gibt es so viele gute Gründe, mehr darüber zu sprechen, welchen Lohn wir für unsere Arbeit bekommen. 

  • Zum Beispiel, weil man gegenüber dem Arbeitgeber eine bessere Verhandlungsposition hat, wenn man den eigenen Marktwert kennt.
  • Oder weil wir als Gesellschaft nur dann gerechte Löhne in unterbezahlten Berufen erkämpfen können, wenn wir von den Missständen wissen.