5 Gründe, warum der Film sich lohnt

Star-Regisseur Peter Jackson bringt uns in dieser Woche "Mortal Engines – Krieg der Städte". Deshalb lohnt sich der Film.

1 Handlung: Steampunk-Städte auf Kollisionskurs 

In diesem postapokalyptischen Filmszenario von Peter Jackson regiert der Steampunk: Städte der Zivilisation von einst sind nun auf gigantische Räder montiert und wandern durch das Ödland. Im Kampf um die letzten Ressourcen bekriegen und schlucken sie sich gegenseitig. Besonders gefürchtet ist die Stadt London wegen ihres Anführers Thaddeus Valentin (Hugo Weaving). Die junge Outlaw-Kämpferin Hester Shaw (Hera Hilmar) trachtet ihm, dem Mörder ihrer Mutter, nach dem Leben. Sie und ihr Begleiter Tom (Robert Sheehan) werden zu Schlüsselfiguren im Kampf um das Überleben der Menschheit. 

2 Peter Jackson: Fantasy trifft auf Apokalypse

So wie man den Namen George Lucas mit "Star Wars" verknüpft, ist Peter Jackson untrennbar mit "Der Herr der Ringe" und "Der Hobbit" verbunden. Innovative Special-Effekts, mitreißende Schlachten und legendäre Heldenfiguren sind sein Markenzeichen. Nun bekommen wir all das in einem postapokalyptischen Szenario. 

Der Plot – eine junge Frau, die Rache an einem übermächtigen Anführer nehmen will – erinnert an "Tribute von Panem" – allerdings mit Steampunk. Kurz und gut, in "Mortal Engines" treffen dank Peter Jackson sämtliche erfolgreiche Fantasy- und Science-Fiction-Hits der letzten Jahre aufeinander.

3 Special Effects versetzen ganze Städte 

Bei einem Zukunfts-Epos wie "Mortal Engines" muss auch die Optik stimmen. Schon in "Herr der Ringe" hat Peter Jackson auf Innovationen gesetzt. Gollum war die erste Kreatur, die durch die Motion Capturing Technik zum Leben erweckt wurde. Jackson setzt nun alles daran, um seine Special Effects in "Mortal Engines" noch gewaltiger zu machen. Einen Vorgeschmack gibt es hier.  

 4 "Mortal Engines" bringt Frauen an die Macht 

In "Der Herr der Ringe" war nicht viel los mit den Frauen. Sie blieben meist im Hintergrund als Mentorinnen oder Love Interests. In "Mortal Engines" setzt Peter Jackson einen Schlussstrich unter dieses Kapitel. Seine Heldin heißt Hester Shaw (Hera Hilmar). Mindestens genauso beeindruckt sind wir aber von ihrer Verbündeten, Anna Fang.

5 Bester Bad Guy: Hugo Weaving 

Ein epischer Film braucht einen epischen Bösewicht. Hugo Weaving ist dafür perfekt geeignet, weil er schon als Mr. Smith in "Matrix" seine brillanten Bad-Guy-Qualitäten gezeigt hat. Er und Peter Jackson sind außerdem alte Freunde – Weaving hat den Elbenfürsten Elrond in "Der Herr der Ringe" und "Der Hobbit" gespielt. Für weitere Spannung "Mortal Engines" sorgt Shrike, ein besonders schauriger Killer. 


Gerechtigkeit

Die SPD macht sich beim Paragrafen 219a endgültig lächerlich
Oder kannst du SPD und CDU noch unterscheiden?

Der Streit über den Paragraf 219a – das "Werbeverbot" für Schwangerschaftsabbrüche – spaltet die Regierung:

Die SPD ist, wie die Mehrheit aller Abgeordneten im Bundestag, für die Abschaffung des Passus. Denn das Gesetz ist nicht weniger als ein Maulkorb für Ärztinnen und Ärzte, es verbietet ihnen ungewollt schwangeren Frauen ausreichend Infos anzubieten. (Mehr zum Thema bei bento)

Und doch kuscht die SPD seit Monaten bei dem Thema vor der CDU/CSU-Fraktion, um die Regierung nicht zu gefährden. Nun steht zwar ein schüchterner Kompromiss im Raum, der aber zum Ärger der Aktivistinnen und Aktivisten die Sprache und Argumente fundamentalistischer Abtreibungsgegner übernimmt.