Jugendliche Straftäter in Großbritannien bekommen übernatürliche Kräfte

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Mit Serien ist es wie mit Beziehungen: Wunderschön, bis sie dann vorbei sind. Damit der Schmerz nicht zu groß wird, muss eine neue Lieblingsserie her. Bei Next stellt bento Serien vor, die das Zeug dazu haben.

Die Fakten

  • Titel: "Misfits"
  • Stoff: fünf Staffeln, 38 Folgen à 45 Minuten = 28,5 Stunden
  • Für Fans von: Skins, Buffy, Doctor Who, Game of Thrones

Warum gucken?

Superkräfte

"Misfits" handelt von fünf Jugendlichen, die straffällig geworden sind und nun Sozialstunden ableisten müssen. Bei ihrem ersten Treffen werden sie vom Blitz getroffen und bekommen Superkräfte. Doch unsichtbar werden, die Zeit zurückdrehen und Gedankenlesen können klingt dabei cooler, als es ist: Mit ihren übernatürlichen Fähigkeiten sind die fünf teilweise ganz schön überfordert.

(Bild: Screenshot Trailer "Misfits")
Weirdos

Die Protagonisten sind allesamt merkwürdig – bieten dabei aber sehr viel Raum, sich mit ihnen zu identifizieren. Die wunderschöne Alisha, die sich für nicht begehrenswert hält. Curtis, der früher Leistungssport trieb und das seit einem Unfall nicht mehr kann. Nathan, der mit seiner vorlauten Art immer wieder gegen Wände rennt. Bonus: Der zurückhaltende Simon wird von Iwan Rheon gespielt, bekannt als Ramsay Snow aus "Game of Thrones".

(Bild: Screenshot Trailer "Misfits")
Sex, Drugs & Rock'n'Roll

Die Serie dreht sich um alles, was typisch jugendlich ist: Es geht um Sex, es geht um Liebe, es geht um Drogen, um Freundschaft und den Kampf, die eigene Identität zu finden. Zudem hat "Misfits" einen unfassbar guten Soundtrack – die Songs zur Serie kommen zum Beispiel von Hot Chip, Velvet Underground, Florence and the Machine, Joy Divison und Adele.

(Bild: Screenshot Trailer "Misfits")
Tragisch-komisch

Die Mischung aus Drama und Komödie gelingt bei "Misfits" wirklich gut. Ein Beispiel: Auch wenn sie es wirklich nicht darauf anlegen, bringen die "Misfits" ständig Menschen um. Aus Versehen. Aus Notwehr. Manchmal auch aus Dummheit. Die entstandenen Leichen müssen natürlich weggeschafft werden. Es macht großen Spaß, den Jugendlichen dabei zuzusehen, wie sie sich aus der Misere winden – und sich dabei sehr ungeschickt anstellen.

(Bild: Screenshot Trailer "Misfits")

Warum lieber nicht?

Gute Effekte

"Misfits" startete 2009 mit den ersten Folgen. In den vergangenen sieben Jahren sind die Effekte in Serien und Kinofilmen deutlich ausgefeilter geworden. Die Effekte in "Misfits" erinnern an die frühen Folgen von "Doctor Who" oder "Star Wars": Sie sind teilweise wirklich schlecht. Witzig wird die Serie wiederum dann, wenn zum Beispiel überlebensgroße Hasenpuppen statt Animationen zum Einsatz kommen.

(Bild: Screenshot Trailer "Misfits")
Schönes Englisch

Auch für Freunde des britischen Dialekts ist "Misfits" gewöhnungsbedürftig. Die Jugendlichen kommen aus armen Verhältnissen und sprechen starken Slang. Verständlich bleiben die Konversationen zwar – der derbe Klang britischer Underdogs ist aber nicht zu überhören.

Verfügbar bei: Amazon, iTunes, Maxdome, Netflix, Wuaki, XBox Video.

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