Bild: Netflix/imago/Montage: bento

Wann es mit neuen Folgen von "Black Mirror" weiter geht – daraus macht Netflix mal wieder ein großes Geheimnis, genau wie mit allen weiteren Details zur fünften Staffel.

Sicher ist nur: Es wird irgendwann wieder unheimliche Zukunftsszenarien von Charlie Brooker zu sehen geben – und in einer Folge wird wohl auch Miley Cyrus dabei sein. Das bestätigte die Schauspielerin, als sie Gast bei Radiomoderator Howard Stern war – zumindest inoffiziell.

Was verriet Miley in dem Interview?

Gerüchte, dass sie in einer der neuen Folgen zu sehen sei, gab es schon länger, darauf wurde sie von Howard Stern in seiner Show angesprochen. Laut dem Moderator habe sie daraufhin genickt (Deadline). Zuvor hatte sie bereits bestätigt, dass sie wieder als Schauspielerin tätig gewesen sei – und die Rolle, die sie beschrieb, klingt verdächtig nach "Black Mirror".

"Ich spiele eine Figur, aber ich spiele viele verschiedene Seiten dieser Figur und es gibt eine Menge Dimensionen darin", sagte Miley. Die Dreharbeiten seien in Südafrika gewesen und es sei das erste Mal gewesen, dass sie wirklich stolz auf ihre Arbeit gewesen sei. (Howard Stern)

Wann könnte es mit "Black Mirror" weitergehen?

Das hat Netflix möglicherweise bereits verraten – aus Versehen. Kürzlich twitterte der Streamingdienst das Science-Fiction-Programm für den Dezember. Angekündigt wurde da auch für den 28. Dezember eine "Black Mirror"-Episode mit dem Titel "Bandersnatch". Der Tweet wurde allerdings kurz darauf wieder gelöscht.

Fans vermuten, dass es sich dabei um ein zusätzliches Weihnachts-Special handeln könnte – bereits 2014 hatte es so etwas gegeben. Bis wir die fünfte Staffel und die Folge mit Miley Cyrus zu sehen bekommen werden, dürfte es dann aber noch etwas länger dauern.


Gerechtigkeit

SPD und Union verhindern im Bundestag Abstimmung über Paragraf 219a
Die Absage kam kurz nach Mitternacht.

Der Paragraf 219a verbietet Ärztinnen und Ärzten "Werbung" für Schwangerschaftsabbrüche zu machen. Und sollte nun abgeschafft werden. CDU/CSU und SPD können sich seit einem Jahr nicht darauf einigen, ob 219a gekippt wird oder wenigstens umformuliert wird. 

Nun wollte die FDP im Bundestag eine Einigung erzwingen – und hat einen Antrag zum Verbot von Paragraf 219a eingereicht. Viele halten das "Werbeverbot" für ungerecht – das Gesetz verhindere sachliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche.

CDU/CSU und SPD haben diesen Antrag abgelehnt, der Versuch, das Werbeverbot für Abtreibungen zu streichen, ist wieder gescheitert. 

Der Plan der FDP war eigentlich, die SPD auf ihre Seite zu holen. Die Sozialdemokraten sind nämlich für ein Verbot, ordnen sich aber dem Koalitionspartner CDU/CSU unter. Und der schiebt das Thema immer wieder vor sich her.