Bild: Arte

Kung Fury

(Bild: Arte)

Hoverboards, Hasselhoff und Hitler als Meister des Kung-Fu: „Kung Fury“ ist sicherlich der verrückteste und beste Kung-Fu-Film, den wir je gesehen haben. Im Mai dieses Jahres feierte er Premiere auf YouTube, finanziert wurde der Film per Crowdfunding. Angekündigt wurde die Trash-Komödie als „spektakuläre Action-Comedy mit Wurzeln in Achtziger-Jahre-Cop-Streifen.“

Kung Fury, der Supercop mit tiefer Terminator-Stimme und krassen Kampfkunst-Skills, hat nur eine Mission: Den Kung-Führer (Hitler) ausschalten. Da wir uns aber im Jahr 1985 in Miami befinden, muss der Actionheld zurück in die Vergangenheit. Eine abgefahrene Zeitreise beginnt. „Kung Fury“ ist garniert mit übertriebenen Gags und knalligen Achtzigerjahre-Spezialeffekten: ein halbstündiges Festmahl für alle Trashfilm-Fans!

Hannah Arendt

(Bild: WDR/Véronique Kolber)

In den 1930er Jahren flüchtet die jüdische Philosophin Hannah Arendt über Paris nach New York, wo sie schnell ein hohes Ansehen als Intellektuelle genießt.

Als Adolf Eichmann 1961 vom Mossad in Argentinien aufgespürt und kurze Zeit später in Jerusalem vor Gericht gestellt wird, ist es fast folgerichtig, dass Arendt für das renommierte Magazin „The New Yorker“ nach Israel geht, um über den Prozess zu berichten. Daraus entsteht eine Artikelreihe und anschließend das Buch „Eichmann in Jerusalem“, das Proteststürme ungeahnten Ausmaßes hervorruft.

Ihre Theorie der „Banalität des Bösen“, in der sie Eichmann als mickrigen Wurm im Nazi-Getriebe beschreibt, der das Denken und somit sich selbst als Mensch aufgegeben hat, erntet heftige Kritik. Noch entsetzter reagieren die Kritiker auf Arendts These, dass die Opfer der Nazis selbst eine Mitschuld tragen würden.

Der Film „Hannah Arendt“ fordert heraus, ist spannend erzählt und macht unbedingt Lust, sich intensiver mit der politischen Theorie Arendts zu befassen.

War Eichmann wirklich ein Nobody, der als kleines, nicht zum Denken fähiges Rädchen im System in der Lage war, Millionen Deportationen zu planen? Oder war er sich seines bestialischen Handelns bewusst und mimte während des Prozesses nur perfide den unwissenden Bürokraten?

Meteoriten – Besucher vom anderen Stern

(Bild: Petra Haffter)

Die einen sammeln Briefmarken, Porzellanfiguren oder Treuepunkte im Supermarkt. Andere interessieren sich für Steine, die vom Himmel fallen: Meteoriten. Die kosmischen Boten faszinieren – ob als Sternschnuppen, die wir Sommer für Sommer zählen, oder als auf die Erde stürzenden Feuerbälle.

Dabei ist der Fund von Meteoriten genauso spektakulär, denn sie ermöglichen, die Entstehung des Sonnensystem zu erforschen. Aber nicht nur für Wissenschaftler sind die außerirdischen Objekte wertvoll – Meteoriten-Jäger können mit ihrem Handel ein Vermögen verdienen.

In der Doku „Meteoriten – Besucher vom anderen Stern“ begleiten wir Wüstenexpeditionen von Meteoriten-Jägern und sehen Meteoriten-Krater so groß wie Downtown San Francisco. Die Filmemacherin Petra Haffter lässt sich zudem von Geologen in die Wunderwelt der Himmelskörper entführen und besucht einen Milliardär, der weltweit die größte Privatsammlung von Meteoriten besitzt.

Mediasteak x bento

MediasteakAnne und Laura von Mediasteak zeigen, was in den Mediatheken steckt. Jeden Freitag empfehlen sie die besten Spielfilme, Dokumentationen und Serien bei bento.

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