Bild: Netflix

Die seit zwei Jahren laufende Kooperation zwischen Comic-Firma Marvel und Serien-Dienst Netflix geht in die nächste Runde: Nachdem bereits Daredevil, Jessica Jones und Luke Cage in ihren New Yorker Stadtteilen für Recht und Ordnung sorgten, geht am 17. März der vierte Held in Serie.

"Iron Fist" handelt vom Milliardenerben Danny Rand, der nach einem Flugzeugabsturz im Himalaya für zehn Jahre als Verschollen galt. Zurück in New York muss er erkennen, dass die neuen Besitzer das ihm zustehende Firmenimperium nicht freiwillig zurückgeben werden.

Gut also, dass Danny in den zehn Jahren nicht untätig war und mit mystischen Kung-Fu-Fertigkeiten gegen die Yakuza und andere Gangster antreten kann. Anders als bei der psychisch sehr vielschichtigen Jessica Jones und dem sozialkritischen Luke Cage scheint es bei Iron Fist vor allem eins zu geben: Auf die Fresse.

Hier gibt es den Trailer:

Für Comic- und Serienfans wird 2017 ein gutes Jahr. Denn mit den anderen drei Netflix-Helden darf "Iron Fist" dieses Jahr auch gemeinsam gegen Bösewichte antreten: Als "The Defenders" bilden die vier eine Art "Mini Avengers" und kämpfen mit "Alien"-Ikone Sigourney Weaver.

Ebenfalls für dieses Jahr angekündigt sind die nächste Staffel "Jessica Jones" und der deutlich blutigere "Punisher", das Spin-Off von "Daredevil". Die Startdaten für die Serien stehen aber noch nicht fest.


Gerechtigkeit

Wie ein Paar es geschafft hat, dass Hunderte Menschen für die EU demonstrieren

Auf dem Sofa sitzen und einfach nur die Nachrichten verfolgen – das wollten Daniel Röder und seine Frau Sabine nicht mehr. Den Brexit und die Wahl von Donald Trump hatten die beiden eigentlich für unmöglich gehalten. Als es dann doch passierte, entschieden sie sich dazu, sich zu engagieren. Für Europa, für Toleranz, für Respekt. Mittlerweile kommen in ganz Europa Hunderte Menschen zu ihren Demos.

Wie sie das geschafft haben?

Sie schrieben Mails an ihre Bekannten, organisierten vor Weihnachten eine erste kleine Kundgebung in Frankfurt. Mittlerweile sind daraus regelmäßige Demonstrationen in der Frankfurter Innenstadt geworden, auch in Köln, Freiburg und Amsterdam gab es schon Ableger mit hunderten Teilnehmern. Hamburg und Paris werden folgen.

"Pulse of Europe" nennen die Röders ihre Bewegung.

Wir haben mit Daniel gesprochen und ihn gefragt: Was treibt Menschen an, für Europa zu demonstrieren?