Bild: ARD

Zum Jahresende wollte Sandra Maischberger in ihrem Politik-Talk einmal zurückblicken – auf ein Jahr geprägt von andauerndem GroKo-Streit, Merkels Rückzug und dem Erstarken der Grünen

Bei diesem Thema gerieten allerdings CDU-Politiker Philipp Amthor und die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt, aneinander – mit alten Vorwürfen der Grünen als "Verbotspartei".

Wie lief der Schlagabtausch ab?

Als Sandra Maischberger die Grünen als "neue Volkspartei" bezeichnet und sie die "neue bürgerliche Mitte" nennt, weist Philipp Amthor das vehement zurück und verweist auf seine Heimat in Mecklenburg-Vorpommern, wo es noch immer Wahllokale gebe, in denen kein Mensch für die Grünen stimme. 

Er gibt aber zu: Die Grünen seien auf einem Hoch – "und selbst ich muss ja sagen, Robert Habeck und Annalena Baerbock sind gar nicht unsympathisch", fügt der 26-Jährige mit Blick auf das Spitzen-Duo der Partei an, während Göring-Eckardt neben ihm etwas irritiert blickt.

Natürlich sollte dies aber nicht der Anfang einer Lobeshymne des CDU-Politikers auf die Grünen sein: 

Aber hinter diesem netten Mantel verbirgt sich natürlich (...) noch dieselbe kleinkarierte Verbotspartei.
Philipp Amthor
  • "Das, was sie vorantreiben ist immer ganz kleines Karo", so Amthor weiter. "Da gehts dann um die Frage wie ist es jetzt mit der gendergerechten Toilette, wie ist es mit dem Veggie-Day." Und beim Thema Plastik in den Weltmeeren glaubten die Grünen, wenn man Plastikstrohhalme in Berlin verbiete, sei die Welt damit gerettet, schließt er.
  • Die Grünen als Verbotspartei – der Vorwurf ist nicht gerade neu. Katrin Göring Eckardt glaubt jedoch, Amthor habe sich auch noch falsche Beispiele herausgegriffen: "Das mit den Toiletten in Berlin haben alle beschlossen, noch nicht mal auf Antrag der Grünen", kontert sie. "Und das mit den Plastikstrohhalmen, das hat die EU beschlossen und nicht einmal die Grünen, weil das ein riesiges Problem ist." 
  • Den Vorwurf der Kleinkariertheit lässt sie nicht zu. Amthor solle sich einmal ansehen, welche Bedeutung die großen Mengen an Plastikmüll in den Weltmeeren habe – wogegen die CDU nichts tue.

Maischberger greift den Streit um den Umweltschutz auf und zeigt einen Einspieler, der die diesjährige Dürre in Deutschland thematisierte. Dabei zu sehen: Dramatische Fotos von Alexander Gerst aus dem Weltall, die das Ausmaß der Vertrocknung zeigen. 

ZDF-Moderator Johannes B. Kerner, der ebenfalls zu Gast bei Maischberger ist, pflichtet dann auch Göring-Eckardt bei: Er glaube, das "grüne Lebensgefühl" sei ein Gefühl aus der Mitte der Gesellschaft. "Herr Amthor, Sie tun sich keinen Gefallen, wenn Sie sagen, das ist kleines Karo", so Kerner. "Warum sind in Ruanda Plastiktüten verboten und bei uns nicht?"


Haha

🙈🙉🙊 Fünf Typen von Elternhumor auf WhatsApp

Früher haben sich die Eltern beschwert, wenn ihre Kinder stundenlang in den Handybildschirm gestarrt haben. Heute machen es viele von ihnen nicht anders. Mama und Papa haben das Smartphone für sich entdeckt – und wir lernen sie plötzlich auf eine ganz andere Art und Weise kennen. Zum Beispiel ihren, ähm, Humor. Manche von uns sind mit wirklich witzigen Eltern gesegnet. Andere von uns schlagen sich mit einer eher unfreiwilligen Komik herum. Wie zum Beispiel mit diesen fünf Typen von Elternhumor.

Typ A: Die Schenkelklopfer

Es gibt Humor, der altert wie Wein – Filme von Charlie Chaplin werden nur besser – und Humor, der altert eher wie Apfelschorle (kippt ziemlich schnell ins Ungenießbare). Gute Beispiele für letzteres findet man in Sitcoms aus den 80ern und, seit deine Eltern mit ihrem Kegelverein Kurznachrichten austauschen, auch auf deinem Telefon: