Bild: ARD

Sieben Jahre ist es her, dass bei der Loveparade in einem Tunnel eine Massenpanik entstand. 21 Menschen kamen dabei ums Leben. Weitere 541 wurden verletzt.

Bis heute ist die Unglücksursache nicht abschließend geklärtUnd bis heute leiden viele derjenigen, die dabei waren, noch unter den Folgen.

Einen solchen (fiktiven) Fall zeigt nun ein Film, der heute in der ARD läuft. In der Hauptrolle: Jella Haase.

Im Film ist sie Antonia, die kurz vor dem Abitur stand, als sie bei der Loveparade in den Tunnel geriet. Seitdem leidet sie unter Panikattacken, begegnet sich selbst und ihrer Umwelt mit Zerstörungswut. Einen Job hat sie nicht, auch ihre Familie weiß langsam nicht mehr weiter.

Eines Nachts lernt sie einen Taxifahrer kennen. Sascha war ebenfalls bei dem Unglück dabei. Die beiden freunden sich an – doch irgendetwas stimmt nicht an seiner Geschichte.

Hier kannst du den Trailer anschauen:

Der Film bekam im Vorfeld viel Lob. Kritiker begeistert vor allem die Leistung von Jella Haase. (Spiegel Online)

Um die traumatisierte Antonia glaubwürdig spielen zu können, hat Jella beim Dreh Unterstützung von einer Trauma-Therapeutin bekommen. Im Gespräch mit der ARD sagt sie: "Ich glaube, dass ich ein großes, wenn nicht sogar kindliches Vertrauen ins Leben besitze. Jemanden zu spielen, dem dieses Vertrauen abhanden gekommen ist, und der auch dadurch ausgelöst ein komplett destruktives Verhalten an den Tag legt, war für mich eine absolute, intensive und sehr aufreibende Herausforderung." (ARD)

Wenn du den Film sehen möchtest: "Das Leben danach" läuft heute um 20.15 Uhr im Ersten, danach kannst du ihn in der ARD-Mediathek anschauen.


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