Bild: dpa/Wolfgang Langenstrassen

Erst kürzlich startete Ingo Lenßen – TV-Anwalt der Herzen – mit seiner Sendung "Lenßen Live" in die neue Staffel. Während der Sendung rufen Zuschauerinnen und Zuschauer an und berichten von ihren Rechtsproblemen. 

Ingo Lenßen berät sie, jedenfalls versucht er es. Denn die Probleme der Zuschauer sind zum Teil nämlich sehr merkwürdig. (bento)

Den Penis an fremden Oberschenkeln reiben – wer kennt's nicht?

Eine Anruferin aus der aktuellen Sendung hatte ein Problem der ganz besonderen Art. Gemeinsam mit einer Freundin rief sie bei Ingo Lenßen an, um zu fragen, was man denn machen könne, wenn man auf Facebook ungefragt Penisfotos erhält. Ein Mann habe ihr nämlich zuerst Fotos von seinem Penis geschickt und diesen dann während einer Party an ihrem Oberschenkel gerieben.  

Danach sollen sie sich auf Facebook gestritten haben, woraufhin die Anruferin der Freundin des Mannes Chatverläufe geschickt haben soll. Ein Fehler, die Folge: WhatsApp-Stalking durch die Freundin. Die Penisfotos liegen der Redaktion vor, sollen aber nicht gezeigt werden, sie seien zu schrecklich – ganz zur Enttäuschung der Zuschauer auf Twitter. 


Deshalb werden sie einfach selbst kreativ: 

Auch sonst sorgte dieser Anruf für ganz viel Freude.

Ingo Lenßen versteht nicht, weshalb man Menschen Fotos von seinem Penis schickt. Wir auch nicht.

That's amore!

Und was rät Ingo? 

Einfach der Reihe nach alles und jeden blockieren und Strafanzeige wegen sexueller Belästigung stellen.


Today

Keine Linie, keinen Plan – Juso-Chef Kühnert wettert gegen eigene Partei
Erneuerung, war da was?

Juso-Chef Kevin Kühnert lebt weiter seine Rolle als Chefkritiker der SPD – also seiner eigenen Partei.

Die SPD-Führung habe derzeit keine "Gesamtstrategie", meckert Kühnert in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL. Wie die Dinge aktuell laufen, mache ihn "fassungslos". 

Die SPD stellt aktuell an der Seite von CDU und CSU die Regierung, will sich aber gleichzeitig neu erfinden. Das ist schwer: In der Koalition unterstützen sie Beschlüsse zu Arbeit, Flüchtlingen und Gesundheit, die nur wenig mit ihrem Profil als Sozialdemokraten zu tun haben.