Bild: HBO; Montage: bento

John Oliver teilt gerne aus. In seiner Late-Night-Show "Last Week Tonight" schaut er auf die aktuelle Weltlage. Mit einer Mischung aus Humor und Ernst nimmt er dann politische Missstände auseinander.

Meist geht es um Themen innerhalb der USA, vor allem, seit Donald Trump an der Macht ist. In einer der jüngsten Folgen hat sich der Comedian allerdings mit China beschäftigt. Genauer: Mit Chinas Staatschef Xi Jinping.

Kaum lief der Beitrag über Xi Jinping, werden Inhalte über John Oliver in China zensiert.

Wie die BBC berichtet, blockiert das Land Inhalte und Anfragen rund um den britischen Komiker. 

  • Videos von John Oliver auf Weibo, der chinesischen Antwort auf Facebook, zu posten, funktioniere nicht. Eine Pop-up-Nachricht sei laut BBC erschienen, die darauf hinweist, man verstoße gegen "Gesetze und Richtlinien."
  • Wer im chinesischen Internet nach "John Oliver" sucht, bekäme nur ältere Inhalte zu sehen. Nichts, was auf sein aktuelles Video über Xi Jinping hinweise.

Was hatte John Oliver über Xi Jinping gesagt?

Er nahm sich 20 Minuten Zeit für einen Einblick in Xis Machtapparat und die Frage, wie China die Welt beeinflussen will. Das alles aus einer möglichst unvoreingenommenen Perspektive.

Aber natürlich blieb es nicht nur positiv. Xi besitzt in China uneingeschränkte Macht, sperrt Kritiker ein und unterdrückt Minderheiten wie die muslimischen Uiguren. All das greift der Comedian auf. Und würzt es mit ein bisschen Häme – Xis angeblicher Ähnlichkeit mit Winnie Puh zum Beispiel.

Hier kannst du den Beitrag aus "Last Week Tonight" sehen:


Today

Ratte bricht in Geldautomaten ein und frisst 16.000 Euro
So viel Geld ist leider nicht gut für eine einzelne Ratte.

Mehr als 20 Tage lang hatte ein Geldautomat in Indien keine Banknoten mehr ausgespuckt – Techniker sollten das Gerät deshalb reparieren. Im Innern des Geräts fanden sie dann zwar Geld, aber auch auch den Grund, weshalb es nicht mehr aus dem Automaten kam. (ABC News)

In dem Automaten lag eine tote Ratte, umgeben von zerfetzten Scheinen.