Bild: Cinereach

Weihnachten ist vorbei, aber es ist immer noch kalt. Eine gute Gelegenheit, um mal wieder ins Kino zu gehen. Oder habt ihr zu Weihnachten einen Kinogutschein bekommen und keine Ahnung, was ihr damit anschauen sollt? Damit ihr euch nicht durch ein seitenlanges Programm scrollen müsst, haben wir für euch eine Vorauswahl getroffen. 

Diese drei Filme solltest du im Januar auf gar keinen Fall verpassen:
Beach Rats

Es ist erst der zweite Film von Regisseurin Eliza Hittman, für Hauptdarsteller Harris Dickinson sogar die Premiere. Und dennoch durfte das US-Drama das letztjährige Sundance Film Festival eröffnen und räumte gleich einen Award im Drama-Bereich ab.

In "Beach Rats" geht es um den 19-Jährigen Frankie aus Brooklyn, der auf viele Dinge keine Antwort hat. So auch nicht, wenn es um seine eigene Sexualität geht. Seine Mutter verlangt und seine Freunde erwarten von ihm, eine Freundin zu finden – was er auch tut. Gleichzeitig flirtet er aber online mit älteren Männern, bis ihm das nicht mehr genügt. Ein unglaublich intensives und mitreißendes Filmdrama wartet auf euch.

Kinostart: 25. Januar 2018

Three Billboards outside Ebbing, Missouri

"Three Billboards outside Ebbing, Missouri" handelt von Mildred Hayes, deren Tochter im letzten Jahr vergewaltigt und ermordet wurde. Die Polizei scheint diesem Fall keine besondere Wichtigkeit einzuräumen und auch sonst scheinen alle den Mord vergessen zu haben. Mildred kann das nicht hinnehmen und mietet drei Werbetafeln an, auf der sie die Polizei auf ihr Versagen hinweist. In der Kleinstadt Ebbing, in der jeder jeden kennt, löst das ein riesiges Chaos aus.

Die Geschichte, die der Film erzählt, ist ungewöhnlich. Das fängt schon bei Mildred an: loses Mundwerk, schwarzer Humor, Aggressivität – und dennoch versteht jeder ihren Frust und ihre traurige Geschichte. 

Mit sechs Golden Globe-, sowie sechs Critics‘ Choice Award-Nominierungen gilt der Film als einer der großen Oscarkandidaten für 2018. Das liegt mit Sicherheit auch am grandiosen Cast: Neben Oscar-Gewinnerin Frances McDormand (als Mildred Hayes) sind unter anderem Woody Harrelson, Sam Rockwell und Game of Thrones -Star Peter Dinklage zu sehen.

Kinostart: 25. Januar 2018

Downsizing

Wie kann man das Problem der Überbevölkerung am besten lösen? Die Menschen einfach schrumpfen lassen! So zumindest der Ansatz in "Downsizing", in dem Menschen die Möglichkeit gegeben wird, auf unter ein Prozent ihrer ursprünglichen Masse geschrumpft zu werden und in einer "Miniaturwelt" zu leben. 

Die Vorteile: Die Überbevölkerung wird bekämpft, es sind genug Ressourcen für alle da und auch mittelständische Leute werden sehr reich. Der Nachteil: Man hat eben die Größe einer Miniaturfigur – was auch gefährlich sein kann.

Der Film zeichnet sich besonders durch seine wahnsinnig interessante Idee aus: Das ernste Thema der Überbevölkerung wird kreativ und einzigartig gelöst. Die Optik überzeugt dabei ebenfalls: Die Miniaturwelt ist filmisch toll umgesetzt und sieht super echt aus. Auch aus Schauspieler-Sicht werden wir verwöhnt: Matt Damon und Christoph Waltz bilden eine tolle Kombo.

Kinostart: 18. Januar 2018

Lass uns Freunde werden!


Food

Gilt die Drei-Sekunden-Regel wirklich?
Klären wir das – ein für alle Mal!

Verdammt! Da liegt sie, die Brötchenhälfte, zu meinen Füßen – und, wie es sich gehört, natürlich mit dem Belag nach unten. Egal, Drei-Sekunden-Regel, sagt eine Stimme in mir automatisch. Die andere Stimme in meinem Kopf hält das für unwissenschaftlichen Quatsch. Aber wer hat Recht? Muss ich mein Brötchen wegwerfen? Oder kann ich es noch essen, wenn es kürzer als drei Sekunden auf dem Boden lag? 

Die Frage, ob und wie lange man heruntergefallene Lebensmittel noch Essen kann, beschäftigt zum Glück nicht nur mich, sondern auch die Wissenschaft. Also haben wir beim Bundesinstitut für Risikobewertung nachgefragt.